The Casualties - We Are All We Have
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The Casualties - We Are All We Have
Nieten aller Welt vereinigt euch! Die Nietenkönige aus NYC sind mit einem neuen Studioalbum am Start! Gefühlt ist es das 20ste, was die Erwartungen nicht gerade beflügelt: ein weiteres, rausgerotztes Punkrock-Massenprodukt?
Die Befürchtungen sind nur teilweise berechtigt, denn nach einem guten Auftakt mit dem hymnischen Titelsong hat man die Hoffnung, dass THE CASUALTIES zu alter Form auflaufen. Der Kampf zwischen Jorges wütend-heißerem Geschrei und den kämpferischen Chorusen birgt eine Menge Spannung. Doch der Bogen kann nicht gehalten werden, schon an dritter Stelle wird es gemächlich, fast sogar langweilig, bevor das Quartett vom großen Apfel einen Kracher raus hauen, der seinesgleichen sucht: "Apocalypse Today" startet mit female Vocals, die sich in einen explosiven Hardcore-Punk-Song steigern. "War Is Business" ist ebenfalls ein kraftvoller THE CASUALTIES-Nackenbrecher und kein DOOM Cover. Locker rockig reggae-mäßig geht "In the Tombs" los, der Ska-Part ist echt klasse. "Rise and Fall" und "Depression" sind wieder vom Schlage wie "Apocalypse Today". "Looking thru bloodshot Eyes" ist bis auf den Chorus wieder ein Rohrkrepierer, der einen zwar durchatmen lässt, aber keiner wirklich braucht. Noch schlimmer wird es mit "Lonely in the Streets" eine total überflüssige Streetpunk Nummer. Gähn! "Clockwork" und vor allem "Life Clone" wetzen die Scharte wieder aus. Den Abschluss macht die coole acht Minuten lange Reggae-Version "Workings Man's Dub", dem Mittelstück aus "In the Tombs".
Wenn die Löcher zwischendurch nicht wären, hätten THE CASUALTIES eine Bestnote verdient. So aber schreddert man knapp daran vorbei.
Tracklist
Bewertung









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Kommentare
Hier mal die Meinung eines "Fans": Schlechter als "<b>For the Punx</b>" und "<b>On the front line</b>" und dennoch ne glatte 9 von 10 von mir. Da kann einer noch von soviel Punk-Kommerz durch Jorge erzählen... hier wird eine richtig gute Punk-Platte feil geboten. Die Produktion ist gut (und nicht Punk-Attitüde schrabbelig) und die Texte sind existent (und nicht Arschgefickte Gummizofen-mäßig). Wer auf Streetpunk á la <b>The Exploited</b>, <b>GBH</b> und <b>Discharge</b> steht sollte also auf jeden Fall in dieses Album reinhören. Nietenträger der Welt: Wir sehen uns beim nächsten Casualties Konzert!
Ihr vorletztes Album "Under Attack" wird immer eins der besten Alben sein, das ich jemals gehört habe & dieses Album ist ein würdiger Nachfolger, auch wenn's net ganz das Niveau des Vörgängers halten kannn, auch wenn's trotz alle dem Hymnen wie die den Titelsong "We Are All We Have" oder "Stand Against Them All" hat. Hoffe 2012 kommt endlich mal wieder was neues, es wird ja Zeit im 3 Jahres-Rhytmus ;-)