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TRAP THEM: "Hauptsache es ist schnell und aggressiv!"

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TRAP THEM: "Hauptsache es ist schnell und aggressiv!"

Das neue Album "Darker Handcraft" von TRAP THEM ist ja wirklich ein Hammer geworden, der in seiner Mischung aus Brachialität und Düsternis als auch durch die Kombination aus Hardcore und Death Metal ein extrem hohes Level an Eigenständigkeit bewiesen hat. Gerade Eigenständigkeit ist heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr. Viele Bands schielen auf ein größeres Publikum und verlieren dabei ihre Identität. Nicht so TRAP THEM. Grund genug der Band mal etwas näher zu kommen. Also traf ich mich mit Sänger Ryan im Hafenklang vor dem Konzert mit ROTTEN SOUND und erlebte einen zurückhaltenden, überzeugten und sympathischen Menschen, ganz das Gegenteil von dem Ryan ist, der auf der Bühne so energiegeladen aus sich heraus kommt.

IYF: Ryan, fang doch mal ganz vorn an. Wann habt ihr, du und Brian Izzy, TRAP THEM aus der Taufe gehoben? Und aus welchen Gründen?

Ryan: Brian und ich starteten die Band vor gut 10 Jahren als eine Grindcore-Band mit einer Drum-Machine. Wir sind schon sehr lange Freunde und wollten schon immer eine Band zusammen machen, auch in der Zeit als wir beiden noch eigene Bands am Start hatten. Als diese Bands dann auseinanderfielen, haben wir beide uns entschlossen, unsere Freundschaft in eine voll funktionierende Band zu entwickeln. Dann konnten wir endlich die Dinge machen, zu denen wir bis dahin nicht gekommen sind, wie touren und regelmäßig Alben aufnehmen, anstatt immer nur zu warten bis wir mal zusammen jammen konnten und alle zwei bis drei Jahre eine Single veröffentlichen. Der eigentliche Grund war aber, die Musik, die so sehr lieben, zusammen zu bringen und zu schauen, was passiert.

IYF: Wenn du sagst, ihr habt die Musik zusammen getragen, die ihr beide liebt, aus welcher Szene seid ihr beiden hervorgegangen?

Ryan: Brian hat mehr einen Heavy Metal Background. Er war tief in der Tapetrader-Szene verwurzelt und hatte eine Vorliebe für alte schwedische Death und Black Metal Bands. Ich kam eher aus Hardcore-Szene. Ich lebte im Nordosten und konnte Anfang der 90er in Boston eine Menge Hadcore Bands sehen. Das war dann mein Weg, Hardcore hat mich ganz stark angesprochen. Wenn ich mit Brian über Musik gesprochen habe, war das für beide Seiten eine interessante Einführung in ein neues Musik-Genre. Er zeigte mir viele Metal-Bands, die ich noch nicht kannte und ich zeigte ihm viele Hardcore Bands, die ihn inspirierten. Das war dann auch der Hauptgrund für die Band, zwei musikalische Vorlieben zu kombinieren und dabei Musik zu kreieren, die für uns beide funktionierte.

IYF: So und in welche Kategorie ordnest du dann eure musikalischen Anstrengungen ein?

Ryan: Ich wusste, dass diese Fragen jetzt kommen wird. Es ist schwer für mich, unsere Musik zu kategorisieren. Ich weiß aber auch, dass viele Bands dies tun. Auf der einen Hand ist das Musikalische sehr getrieben vom Metal und vom Gesang her Hardcore, Hauptsache es ist schnell und angepisst. Als Überbau gibt es eigentlich nur eins für uns beide und das ist Rock. Rock ist unsere Schnittmenge. Unser gemeinsamer Nenner sind Bands wie HELLACOPTERS oder QUEENS OF THE STONE AGE. Wir wollen Rock einen extrem aggressiven Grundton geben und dann kann ich sagen, wir sind eine schnelle und angepisste Rockband mit Metal- und Hardcore-Einflüssen. Ich hasse es zu sagen, wir hören uns an wie die oder die Band oder gehören dem oder dem anderen Genre an. Das ist so einfach und berechnend.

IYF: Genau. Dieses Schubladendenken ist eher wichtig für die Musikindustrie, damit sie die Bands besser vermarkten können.

Ryan: Defintiv! Ich sehe uns eben als Hardcore/Metal Band, aber wenn du Brian fragst, dann sieht der das bestimmt ganz anders, weil er ja auch die ganzen Riffs schreibt. Es ist eben schwer, uns einem Genre zuzuordnen und das ist gut so. Hauptsache es ist schnell und aggressiv!

IYF: Wenn man sich euer aktuelles Album "Darker Handcraft" anhört, ist es wirklich sehr aggressiv und wütend und wie der Titel bereits verrät sehr düster, aber teilweise auch sehr verzweifelt, habe ich das Gefühl. Sind das alle Adjektive, die sich auf euer Leben beziehen? Oder woher nimmt ihr die Inspirationen für eure Musik? Was wollt ihr mit eurer Musik ausdrücken?

Ryan: Du musst verstehen, dass wir eine Horde intensiver Persönlichkeiten sind, die TRAP THEM ausmachen. Es stimmt auch, dass das Album sehr düster und wütend ist. Ich meine, so sehr du gewisse Aspekte in deinem Leben genießt, kommt es immer wieder auf die Klasse an, in der du lebst und wir alle leben in einer bestimmten Klasse, die meisten eben in den unteren. Egel wie gut die Dinge laufen, es wird es immer Kämpfe geben und die daraus resultierende Frustration, täglich oder auch wöchentliche das Leben zu meistern. Es wird immer Rechnungen, Miete und die alltäglichen kleinen und großen Ungerechtigkeiten geben. Solange du mit offen Augen durch's Leben gehst, wirst du überall Frustration und Verzweiflung beobachten, wo immer du bist. Du wirst überall Menschen sehen, die in irgendeiner Form, zu kämpfen haben. Es gibt musikalisch und lyrisch halt kein Limit, wenn es um den Ausdruck von diesen Gefühlen geht.

IYF: Diese pessimistische Sichtweise, die "Darker Handcraft" offenbart, bedrückt einen, denn sie scheint keinen Ausweg aufzuzeigen.

Ryan: Das stimmt, aber der leise Unterton von Hoffnung, der in den Songs mitschwingt, ist zwar tief vergraben, aber im Sinne von Hardcore und Punk bedeutet das für mich, die negativen Aspekt des Lebens direkt anzusprechen und mir dieser klar zu werden. Ich bin auch nicht unbedingt mit der Positive Hardcore-Bewegung aufgewachsen, sondern war eher von den dunkleren Aspekten in dieser Musik angezogen worden. Und je älter ich werde, ich werde Hardcore immer mit seiner Direktheit assoziieren, mit der er Dinge anspricht. Es gibt schon so viele Dinge, die die positiven Aspekt im Leben herausstellen, wie Pop-Musik und Radio Rock, die über Party, Liebe, Familie und so faseln. Aber für eine Hardcore Band ist wichtig über die ganz persönlichen Erfahrungen zu berichten und so, viele junge Menschen anzusprechen, die nicht dazu gehören und so sehen können, dass sie nicht allein sind mit ihren negativen Gefühlen. Und das ist wichtig und war für mich wichtig als ich aufgewachsen bin. Es hat mich gelehrt, dass meine Frustrationen und Verzweiflung nicht böses sind. Und genau das ist der positive Aspekt unserer Musik. Du entwickelst ein Verständnis für solche Gefühle und das ist so ziemlich das positivste, was du mit Musik machen kannst, bin ich der Meinung. Wenn Musik und Texte nicht unbedingt zu einer Gemeinschaft führen, aber dann doch zu einer gewissen Verbindung zwischen den Leuten, die Hardcore hören und sich nicht mehr so allein fühlen, dann ist das was Gutes.

IYF: Stell doch "Darker Handcraft" in einen Zusammenhang zu den beiden Vorgängeralben und euren Singles. Wie sieht eure Entwicklung aus?

Ryan: Okay, wir sind schon sehr beschäftigt, jedes Jahr neue Songs zu schreiben und zu veröffentlichen seitdem wir eine vollständige Band sind. Die größte Entwicklung ist eigentlich, dass wir inzwischen die Chance haben, mehr Zeit für das Fine-tuning der Songs zu haben und uns darauf konzentrieren können, was wir wirklich machen wollen. Die Songs zu "Sleepwell Deconstructor" haben Brian und ich allein geschrieben und dann innerhalb von drei oder vier Tagen mit einem Studioschlagzeuger eingespielt. Das war für uns so etwas, wie der erste Fuß in die Tür zu unser eigenen Musik zu kriegen und selber zu uns sagen zu können, "Cool, wir haben's wirklich gemacht!". Als wir dann feste Bandmitglieder hatten, konnten wir uns mehr auf die Songs konzentrieren und ausarbeiten, ohne unser Ziel aus den Augen zu verlieren, aggressive Musik zu machen, so wie jetzt. Wir setzen die Songs immer besserer in Szene, speziell auf "Darker Handcraft", dessen Fokus es sein sollte, dass wir sämtliche Songs, von Anfang bis Ende, in eine lebendige Atmosphäre umsetzen wollten, so dass sie live genauso funktionieren wie im Studio. Wir wollten absolut keine Songs, die nur Lücken füllen, die nur auf dem Album sind, um eine vernünftige Spielzeit zu haben. Jeder, auch wirklich jeder Song, soll live ein Hammer sein, er muss sich beweisen. Schließlich ist unsere Musik eine Live-Musik. CDs sind dafür gut, um neue Songs zu präsentieren, aber auf der Bühne ist das eine vollkommen andere Situation. Du musst die Songs fühlen, vor den Leuten, mit den Leuten auf dem Konzert. Dort bekommst du ein direktes Feedback. Und so sind wir stolz, eine Art Live-Format in CD-Form präsentieren zu können. Wir haben uns beim Songwriting darauf konzentriert, die Songs zugänglicher und offener zu machen, aber trotzdem keine Kompromisse einzugehen, um eine größere Gruppe von Leuten anzusprechen. Es ist einfach unser Weg, Songs zu schreiben, die wir bis heute noch nicht schreiben konnten und die Live so funktionieren wie im Studio und umgekehrt.

IYF: Eure Songtitel haben so eine Art Code. Sie fangen alle mit einem bezifferten Tag an, wie in einem Tagebuch? Was hat es damit auf sich? Kannst du das Geheimnis lüften?

Ryan: Ja, es ist nicht wirklich ein Geheimnis. Aber die Texte, die ich schreibe sind schon ein wenig geheimnisvoll. Ich möchte, dass sie ein gewissen Interpretationsspielraum lassen. Aber als ich damit anfing, Texte zu schreiben, wollte ich sie nicht nach dem typischen Muster schreiben, wie es sich bei Hardcore-Songs der Fall ist. Ich wollte nicht stumpf Lyrics schreiben, die es schon gibt und die wesentlich besser gemacht worden sind, als wir es machen würden. Ich möchte auch nicht mit der Stumpfheit von alten DISCHARGE-Texten wetteifern oder mit der alten Generation von Punkbands, die bestimmte Dinge schon damals sehr deutlich angesprochen haben. Die grundlegende Idee hinter den Texten ist, dass wir uns selbst reflektieren und das ist Wut und Verzweiflung. Die "Tage" dienen dazu, kleine, fiktive Geschichten über Charaktere zu schreiben, die versuchen sich in unserer Umwelt zurechtzufinden. Es sind Beispiele des täglichen Kampfs ums Überleben, ohne dass ich die Tatsachen einfach raus kotze. Beeinflusst bin ich dabei von bekannten Schriftstellern und Geschichtenerzählern. Ich dachte mir, wie wird das ankommen, wenn ich kleine Geschichten in Form von Song-Texten schreibe. Also passt sich der Song eher den Texten an, als sich die Texte in den Song integrieren. Ich schreibe die Texte lange bevor die Songs fertig sind. Ich bin bereit, wenn Izzy mir Song-Material schickt. Dann kann ich mir die Songs anhören und abwegen, welcher Text zu dem oder dem anderen Song passt.

IYF: Eure letzten Alben sind von Kurt Ballou von CONVERGE produziert worden. Und ihr wart auf dem Label von Jakob Brennan, ebenfalls von CONVERGE. Besteht da eine enge Freundschaft zwischen beiden Bands?

Ryan: In der Tat ist aus der Zusammenarbeit eine gute Freundschaft geworden. Wir, Izzy und ich, sind auf Kurt zugegangen, weil er schon früher Bands von uns produziert hatte, irgendwann 2001 oder 2002. Von diesem Zeitpunkt an, bestand immer ein loser Kontakt bis zur Gründung von TRAP THEM und als daran ging Songs aufzunehmen, war er unser erster Gedanke. Er es richtig großartig, in dem was er macht. Und er versteht, was wir mit TRAP THEM versuchen, zu erreichen. Beim ersten Mal war es schon, so wie wir es uns vorgestellt hatten, soweit es die Produktion und die Zusammenarbeit anging. Jakob rief uns dann an, weil ihm TRAP THEM sehr gefiel und sagte uns, dass die Tür zu Deathwish immer offen sein wird, falls wir daran interessiert sein sollten. Wir beide respektieren das Label sehr und daher war es nur logisch, dass wir ihn die Chance geben wollten. Wir haben mit ihm einige Alben raus gebracht, jedes einzelne war eine tolle Erfahrung und seitdem ist daraus eine gute Freundschaft mit allen Leuten in CONVERGE geworden. Aber komisch ist es schon, so gute Freunde wir auch sein mögen, wir haben noch nie eine Show zusammengespielt. Und TRAP THEM gibt es schon seit mehr als fünf Jahren. Aber im Mai gehen wir endlich zusammen mit ihnen auf Tour.

IYF: Mit ROTTEN SOUND scheint das ja genau andersherum zu sein. Ihr seit bereits zum zweiten Mal zusammen in Europa auf Tour.

Ryan: ROTTEN SOUND war schon viele Jahre bevor es TRAP THEM gab eine unserer Lieblingsbands. Wir respektieren sie sehr. Die erste Tour mit ihnen war eine großartige Erfahrung. Besonders Izzy steht sehr auf ROTTEN SOUND und VICTIMS, die damals mit von der Partie waren. Es war großes Glück für uns, unsere erste Tour in Europa mit Bands zu machen, auf die stehen. Seitdem sind wir ständig in Kontakt mit ihnen geblieben. Es war mehr als eine Tour, es war der Auftakt einer tiefen Freundschaft. Und als die Möglichkeit für diese Tour bestand, war es keine Frage für uns, dass wir dabei sind. Es ist so, als hätten wir Europa nie verlassen. Wir sind immer noch mit den Jungs im Tour-Bus und haben alle zusammen eine Menge Spaß. Es ist einfach eine großartige Erfahrung, mit Bands zusammenzuarbeiten, die man zutiefst respektiert und die einen ebenso respektieren.

IYF: Kommen wir zum Schluss noch mal zu "Darker Handcraft" zurück, speziell zum Artwork und den Seiten voller tiefer Dunkelheit, die doch eine Menge Diskussionen ausgelöst haben. Schließlich standen die leeren Seiten einfach da, wie ein Ausrufezeichen, das auf irgendetwas hindeuten wollte. War das ein Druckfehler? Oder pure Absicht?

Ryan (schmunzelt): Ja, das ist pure Absicht von uns gewesen. Wenn du solch eine Musik macht, dann muss du das auch durch das Artwork unterstützen. Und ich wollte die Hörer ein wenig verwirren. Und ich denke, das habe ich ganz gut hinbekommen. Der Hauptgrund ist aber, dass viele Bands sehr viel von sich preis geben, denke ich, wenn sie ihre Texte in einem bestimmten Layout präsentieren und vielleicht noch mit Liner-notes versehen. Das Album ist nun mal sehr düster und ich wollte es noch ein Stück geheimnisvoller machen, so dass man es nicht einfach konsumieren kann. Die Idee kam von Dario Argento, ein italienischer Horrorfilmer, als er über "Susperior" interviewt wurde. Es ging darum, dass Dinge in seinen Filmen auf den ersten Blick keinen Sinn ergeben und den Zuschauer nicht wissen zu lassen, worum es genau geht. Für mich persönlich bedeutet das, ich möchte nicht so einfach Antworten geben und die Richtung der Gedanken vorgeben. Du kommst irgendwann an einen Punkt, an dem du dir überlegen musst, ob du alles möglichst glatt haben möchtest oder ob du noch Spielraum für Interpretationen geben und nicht alles gleich aushändigen möchtest.  Das ist der Grund für die leeren Seiten. Die Texte werden aber mit Sicherheit das Tageslicht erblicken. Wenn ich sehe, wie wir darüber sprechen, scheinen die leeren Seiten ihre Aufgabe erfüllt zu haben. Du hast dich mit dem Album auseinandergesetzt.

Der Plan ist, ein umfangreiches Buch herauszubringen, dass von "Day 1" bis zum letzten Tag alles erzählt. Das ist auf jeden Fall die Idee, die ich hatte, als ich die ersten Geschichten für TRAP THEM geschrieben habe. Aber wird es einen Sinn ergeben, die Tage alle in eine Reihenfolge zu bringen? Bestimmt nicht. (lacht) Aber es wird beweisen, dass die ganze Zeit über etwas dahinter steckte. Den Roten Faden muss aber wahrscheinlich jeder selber finden.

IYF: Ich freue mich schon auf das Konzert heute Abend. Habt ihr noch Energiereserven für die heutige Show?

Ryan: Sicher! Wir sind jetzt bereits drei Wochen unterwegs und haben noch eine Woche vor uns. Dann gehen wir mit CONVERGE für einen Monat auf Tour. Im Endeffekt werden wir von März bis Ende Juni unterwegs sein. Aber es macht immer noch Spaß. Aber trotzdem schlaucht es einen. Man wird ja älter, die Knochen schmerzen. Aber so lange es noch Spaß macht, nimmt man das in Kauf. Schließlich gibt es ja auch noch ein Leben neben der Band. Ich bin verheiratet und habe dementsprechend auch ein Familienleben, das mich abschalten lässt. Es ist aber auch immer die Hingabe, alles unter einen Hut zu kriegen. Wenn daraus aber ein Job wird anstelle eines Privilegs und die Leidenschaft nicht mehr so vorhanden ist, dann sollte man sich Gedanken machen, ob man sich noch in einen kleinen Tour-Bus zwängen soll. Aber zur Zeit mache ich noch etwas, das ich liebe.

IYF: So sollte es auch sein. Dann wird die Show ja ein Hammer werden. Ich danke dir für deine Zeit und wünsche noch ein erfolgreiche Rest-Tour und viel Erfolg für die Zukunft.

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