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BLACK STONE CHERRY, TIMMY ROUGH - 30.06.2012 - Frankfurt, Batschkapp

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BLACK STONE CHERRY, TIMMY ROUGH - 30.06.2012 - Frankfurt, Batschkapp

"Black Stone Cherry ... was soll denn das sein?" So in etwa war meine Reaktion, als mir ein Kumpel Ende letzten Jahres versuchte, die Band näher zu bringen. Bier auf, Musik an. Ich gebe zu, eigentlich nicht die Art von Musik, die ich jeden Tag höre, doch hat sie mich fasziniert. Nachdem ich dann herausgefunden hatte, dass die Jungs aus Kentucky auch einen Stop in Frankfurt hinlegen würden, war klar, da mussten wir hin. Gesagt, getan. Bewaffnet mit Bier und Whiskey ging es auf in die Bänkermetropole.

Vorband für diesen Abend waren die Jungs von TIMMY ROUGH aus Wiesbaben. Im Nachhinein muss man sagen, diese Band passte ins Programm wie die Faust auf's Auge. Obwohl die meisten wahrscheinlich wegen BLACK STONE CHERRY gekommen waren, war die Batschkapp zu Spielbeginn von TIMMY ROUGH schon proppenvoll. Mit ihrem Hard Rock heitzten sie bereits zu Beginn dem Publikum ordentlich ein. Es war heiß, es war laut und es wurde gerockt. Tolle Show, jetzt darf man nur noch gespannt auf das Album sein, was laut Band schon in den Startlöchern steht. Ich bin gespannt.

In der Umbaupause kurz nach draußen Luft geschnappt, abgekühlt und wieder rein, denn jetzt kam auch schon der Hauptact BLACK STONE CHERRY. Wie ich auch erwartet hatte, war ich mit meinen 20 Jahren recht eindeutig unterhalb des Altersdurchschnitts. Aber das machte gar nichts, denn schon beim ersten Lied wurde geheadbangt, gepogt, getanzt oder auch nur kopfnickend dagestanden - egal, ob man jetzt erst 16 oder schon 60 war. Es war schön, endlich mal wieder ein Konzert zu sehen, bei dem es egal war, wie groß die Tunnel sind, wie viele Tattoos man hat, welche Kleidung man trägt, sondern es rein um die Musik ging. Mit Songs wie "Like I Roll", oder "Blame It On The BOOM BOOM" brachte die Band die Batschkapp zum toben. Southern Rock, so die Bezeichnung für ihren Musikstil, ist längst nicht mehr nur im Süden der USA erfolgreich sondern hat auch langsam Deutschland erreicht.

Insgesamt kann man sagen, dass es ein erfolgreiches Konzert war. Die Fahrt hat sich definitiv gelohnt. Trotzdem bleibt ein Kritikpunkt offen, kann ja nicht alles so schön sein. Man hat sich in der Location gefühlt, wie in einer Sauna, es war unendlich heiß, sehr dunkel und die Preise für Bier oder sonstige Getränke waren in meinen Augen dann doch etwas überteuert.  Dennoch war's das kühle Bier zum Abschluss allemal wert! Prost!

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