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HAMMERCULT, THRASH MOTEL - 07.06.2012 - Hamburg, Bambi Galore

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HAMMERCULT, THRASH MOTEL - 07.06.2012 - Hamburg, Bambi Galore

Die Thrash Metaller HAMMERCULT, unter anderem israelische Metal Battle-Gewinner 2011, konnten schon als Anheizer für D.R.I. im letzen Jahr meine Aufmerksamkeit wecken. Das 5-Track-Demo bot frischen, wütenden Thrash Metal, der gut in die Crossover-Phase Mitte/Ende der 80er gepasst hätte. Nun haben die fünf Isreali ihr Debüt-Album auf dem Markt und nutzen die Chance, die ihnen das deutsche Label Sonic Attack bietet und touren in Mitteleuropa, unter anderem als Support für SEPULTURA. Die Hamburger Konzertgruppe Revolt! hatte schon immer eine Vorliebe, exotische Metal-Bands ins Bambi Galore nach Hamburg-Billstedt zu holen. So auch an diesem Donnerstag: THRASH MOTEL aus Brasilien und eben HAMMERCULT aus Israel.

Zu dritt fanden wir uns rechtzeitig im Kulturzentrum Billstedt ein, in dessen Keller der Club Bambi Galore beheimatet ist. Die noch sehr jungen Bengels von THRASH MOTEL schienen viele Freunde im Revolt!-Umfeld zu haben, denn sie wurden eine halbe Stunde lang gehörig abgefeiert. Mir gefiel ihr recht naiver Thrash Metal à la frühe METALLICA und frühe MEGADETH nicht besonders, zu sehr hat man die Originale heraus gehört. Trotzdem hat sich THRASH MOTEL in die Herzen vieler Anwesenden gespielt. Da kommt bestimmt noch was, sind ja schließlich Brasilianer und die haben eine große Heavy Metal-Tradition zu verteidigen.

Ganz anders traten HAMMERCULT auf. Vor Selbstvertrauen strotzend bretterte der Fünfer mit einer Energie das Volk vor der Bühne in Grund und Boden, dass einem Hören und Sehen verging. Besonders Frontmann Yasir schrie und brüllte, was seine muskelbepackten Lungen her gaben. Dementsprechend war die Rückmeldung vom Publikum. Applaus in Mengen, Horns up und Jubelschreie begleiteten einen furiosen Auftritt HAMMERCULTs. Melodische Soli führten einen unerbittlichen Kampf gegen messerscharfe Riffs, während Maayan im Hintergrund gekonnt das atemberaubende Tempo vorgab. Unterstützung fand Yasir in seinem Basser Elad, der immer wieder mit seinen Shouts die Songs aufzulockern wusste. Der knallharte Sound war die Kür für einen absolut überzeugenden Auftritt, der fast die ganzen Songs des Debüts „Anthems of the Damned“ beinhaltete. Mit „We Are HAMMERCULT“ haben sie auch gleich ihre eigene Hymne mit geschrieben, die lauthals mitgegröhlt wurde. Zum Schluss wurde noch der Weihnachtsmann in Form von „Santa Satan“ verprügelt. Was will das Metal Herz mehr?

HAMMERCULT leben und atmen Thrash Metal und genau mit dieser Überzeugung bringen sie ihre Musik auf die Bühne und unters Volk. Diese neue Old School Thrash Metal-Welle macht einfach Spaß! HAMMERCULT und Co. sei Dank!

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Bild des Benutzers virgomania

Bambi Galore, ein wirklich geiler Laden. Vor allem beim ersten Betreten, das hat schon Stil. Wollen wir mal hoffen, daß die sich einen Namen machen hier in Hamburg.

Standhaftigkeit durch blaue Pillen!

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