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LEATHERFACE, BALBOA BURNOUT – 26.02.2012- Bremen, Magazinkeller

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LEATHERFACE, BALBOA BURNOUT – 26.02.2012- Bremen, Magazinkeller

Es ist Sonntag und große Lust auf ein Konzert zu gehen hatte ich bisher nicht. Zumal mich der letzte Auftritt von LEATHERFACE im Schlachthof zusammen mit NOMEANSNO nicht besonders überzeugt hatte. Da nun aber BALBOA BURNOUT im Vorprogramm zusehen waren, entschieden wir uns, den Weg in den Magazinkeller auf uns zu nehmen.

An der Kasse stellten wir erstaunt fest, dass die Karten an der Abendkasse mit 12 Euro günstiger waren als im Vorverkauf, denn dort kamen zu dem regulären Preis noch die üblichen Gebühren hinzu.

Pünktlich, wie eigentlich immer im Schlachthof, ging das Konzert im gut gefüllten Keller des Schlachthofs los. Insgesamt dürfte knapp 200 Zuschauer anwesend gewesen sein und BALBOA BURNOUT – die zum Teil aus Bremen/Göttingen kommen – spielten fast ihr komplettes erstes Album „OKHC“. Der charismatische Gesang wurde getragen von eingängigen Punkrocksongs, die hin und wieder einen leichten Harcore-Einschlag aufweisen konnten. Neben meinen persönlichen Lieblingsstücken „Winter“ und „Unabhängigkeit“ gab es zwei neuere Songs zu hören, wobei neu sich hier auf einen Zeitraum zwischen drei Monaten und zwei Jahren bezieht.

Nach flotter Umbaupause kamen die Britten von LEATHERFACE auf die Bühne. Frankie Stubbs betrat mit Hut und ohne Gitarre die Bühne. Angeblich hatte er sich eine Verletzung am Arm bzw. der Schulter zugezogen, so dass er den rechten Arm mit einem rotweißen Fußballschal stützen musste. Die Gitarrenparts für ihn übernahm somit ein „neues“ Bandmitglied. Es schien als ob er am Mirkophonständer klebt, denn entweder hatte er dieses Fest im Griff oder es war eine Bierflasche. So fauchte Frankie Stubbs mit seiner unverkennbar rauen Stimme ein Lied nach dem anderen dem meist älteren Publikum entgegen. Große Pausen bzw. eine Ansage gab es erst ab der Mitte des Auftritts, der hin und wieder durch eine Tanzeinlage ergänzt wurde. Gespielt wurden viele Stücke von dem Album „The Stormy Petrel“ und große Durchhänger waren nicht auszumachen. Fehlen durfte natürlich nicht das Stück „Hops & Barley“, welches lauthals von den Zuschauern mitgesungen wurde. LEATHERFACE gelang es an diesem Abend perfekt selbst die ruhigeren melancholischen Balladen wie etwa das Stück „Broken“ so rüberzubringen, dass es bei dem ein oder anderen eine Gänsehaut auslöste.

Abschließend kann man sagen, dass es sich durchaus gelohnt hat, zum Konzert von LEATHERFACE zu gehen, denn gerade in einem kleinen Laden versprühen die Jungs um Frankie Stubbs ihren persönlichen Charme, dem sich an diesem Abend niemand entziehen konnte. 

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Kommentare

Bild des Benutzers stänki fubbs

Zu einem Konzert der Marke Leatherface sollte man besser niemanden schicken der nicht gerne auf Konzerte geht. Zu glauben, Frankie Stubbs wäre ein fauler Hund, der es mit seinen 60 Jahren nötig hat mit einer Schlinge Gitarren-Unfähigkeit vorzutäuschen, ist doch grober Unfug. Dann besser einen zahlenden Gast mehr reinlassen, dem Magazinkeller seine 12 Euro gönnen und eben keinen Bericht online haben... Ist doch pfui.

Bild des Benutzers Stefan

<p>@ stänki fubbs</p><p>Das ich gerne auf Konzerte gehe, kann ich wohl von mir behaupten. In über 20 Jahren dürften es an die 1000 Shows gewesen sein, die ich besucht habe.</p><p>Ich habe Frankie Stubbs in keinster Weise unterstellt er sei faul, nur bin ich kein Arzt und habe keine Ahnung, um was für eine Art von Verletzung es sich bei ihm handelt. Ich bin von einem gebrochenen Arm ausgegangen, allerdings meinte ein Bekannter, dass es sich um eine Verletzung an der Schulter handeln würde. Daher das Wort "angeblich".</p><p>&nbsp;</p>

Bild des Benutzers Boah

1000 Shows in 20 Jahren?! Das würde ja jede Woche ein Konzert bedeuten. Ich hangle irgendwo zwischen Zweifel, Respekt und Mitleid.

Bild des Benutzers Stefan

<p>Es sind im Durchschnitt 40 - 50 Konzerte im Jahr gewesen. Hin und wieder sind es drei oder vier Veranstaltungen die Woche, dann gibt es aber auch mehrere Wochen ohne ein Konzert.</p><p>Mittlerweile sind es hauptsächlich Konzerte in Bremen, da uns die Fahrtkosten auf Dauer nach HH oder H zu teuer werden.</p><p>Wenn ich überlege was ich im Laufe der Jahre dafür und für Schallplatten /Cd´S ausgegeben habe, ist das schon ein eher teures Hobby.</p><p>&nbsp;</p>

Bild des Benutzers andreas barder

wie? in bremen? da gibt's doch kaum konzerte!

Bild des Benutzers Stefan

<p>Mittlerweile bin ich zum großen Teil nur auf Konzerten in Bremen unterwegs.&nbsp;</p><p>Hier wohne ich allerdings erst seit acht Jahren und vorher war das Haupeinzugsgebiet für Konzerte ganz NRW. Haupsächlich Bielefeld, Bochum, Dortmund, Essen oder Köln.</p>

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