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DEFTONES: "Aggressive Zwischentöne und opulente Offenheit"

DEFTONES: "Aggressive Zwischentöne und opulente Offenheit"

DEFTONES: "Aggressive Zwischentöne und opulente Offenheit"

In einem Interview mit spin.com hat sich DEFTONES Frontmann Chino Moreno zum neuen Album der Band geäußert. Zur musikalischen Seite gibt er an, dass Fans sich auf "die typische Dynamik, für die DEFTONES bekannt sind" freuen dürfen. "Aggressive Zwischentöne und opulente Offenheit" - mit diesen Worten versucht er offensichtlich anzudeuten, dass auf dem neuen Album auch einige Experimente gewagt werden. Und natürlich handelt es sich bei den neuen Song um "das beste Material, das die Band bis jetzt geschrieben hat".

Zum Album "Eros", das wegen des schweren Unfalls von Bassist Chi Cheng komplett über den Haufen geworfen wurde, meint er, dass es eine schwere Entscheidung war, das Material in den Archiven verschwinden zu lassen. Andererseits hätten sie die Aufnahmen aber nicht gänzlich in die Tonne getreten und würden das Album sicherlich veröffentlichen, wenn die richtige Zeit gekommen ist. Im Moment würde man aber nicht mit dem düsteren Material, aus dem "Eros" besteht, zurecht kommen.

Textlich gesehen wird sich das neue Album wieder stärker an "White Pony" orientieren, denn auch auf diesem Album drehten sich die Texte nicht um persönliche Erfahrungen und Geschichten, sondern waren reine Fiktion. "Das hilft uns, Abstand von der Realität zu bekommen. Ich mag es nicht, mir die Probleme der Leute anzuhören - ich mag Musik. Die Musik wurde mit diesem Gejammere seit Anfang der 90er überdeckt. [...] Ich singe sehr wenig über mich selbst auf diesem neuen Album.".

Auf die Frage nach dem Gesundheitszustand von Chi Cheng äußerte sich Moreno folgendermaßen: "Ich habe ihn in den Ferien gesehen -- er sieht schon viel besser aus. Es sind jetzt eineinhalb Jahre seit seinem Unfall vergangen und er macht Fortschritte. Er befindet sich immer noch in einem halbbewussten Zustand. Er öffnet seine Augen und sieht dich an, aber er kommuniziert immer noch nicht. Da gibt es einen Spezialisten von der Ostküste, der vorbei kommt und einige experimentelle Heilkünste kennt und versucht, ihn aufzuwecken. Angeblich hat dieser Arzt eine 85 prozentige Erfolgsquote in solchen Fällen. Wir versuchen alle, so optimistisch wie möglich zu sein. Ich hoffe, ich werde irgendwann wieder mit Chi sprechen können. Er ist einer meiner besten Freunde und ich vermisse ihn."

Das komplette Interview (in englisch) kann man sich HIER durchlesen.

Eingetragen von Timo am 06.02.2010

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