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A Day Of Mine - When It All Turns Red EP

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A Day Of Mine - When It All Turns Red EP

Bandname: 
A Day Of Mine
Titel der CD: 
When It All Turns Red EP
Releasetermin: 
01. Januar 2010
Label: 
Eigenproduktion
URL der Label-Seite: 
http://www.myspace.com/adayofmine
Kontaktieren: 
http://www.myspace.com/adayofmine

Lilienthal ist nun nicht unbedingt eine Metropole, aber ich muss doch sagen, ich habe einige mehr als positive Erinnerungen an die Kleinstadt bei Bremen. Da ich Verwandte in Lilienthal hatte, die öfters einmal besucht wurden, kam ich als kleiner Fatzke in das Vergnügen, den damals dort lebenden und wohl längst in Vergessenheit geratenen "Fußballstar" Wynton "Kiwi" Rufer zu treffen. Damals sah ich, bis heute zum ersten und einzigen Mal, einen richtigen "Prominenten", auch wenn ich mir recht sicher bin, dass ich in Hannover schon einmal an MOUSE T vorbeigefahren bin. Lange, komische Einleitung, kurzer Sinn: A DAY OF MINE sind eine weitere positive Erinnerung, die ich in Zukunft mit der Stadt Lilienthal verbinden werde.

Auf "When It All Turns Red", dem ersten Lebenszeichen der Band in EP-Form, gibt es insgesamt fünf Emocore-Kracher (abzüglich des Outros "Red") zu bestaunen, die durchweg ein ziemliches Talent für packendes Songwriting und handwerkliches Können erahnen lassen. Während der Opener "Hard Welcome Process" noch wie eine bessere Version von THE USED klingt, pendeln die übrigen, meist von den üblichen Wechseln (Melodie und Härte, Gesang und Shouts) geprägten, Tracks zwischen Bands wie BELOVED, KILLSWITCH ENGAGE und ein wenig REFUSED hin und her, wobei der Bandvergleich, der mir am naheliegensten erscheint, derjenige mit den leider viel zu wenig beachteten und inzwischen aufgelösten Österreichern von ESTATE ist.

A DAY OF MINE schaffen es auf ihrem Debüt, aus nicht unbedingt neuen Zutaten ein Release zu zaubern, das es schafft, den übelsten Klischees, Konventionen und Fettnäpfchen auszuweichen. „When It All Turns Red“ hat aber noch einige weitere Pluspunkte zu bieten: Sänger Julian Evers beherrscht sowohl Shouts als auch Gesang sehr gekonnt und die Saitenfraktionen schafft es, Riffs zu schreiben, die im Gedächtnis kleben bleiben. Was mir allerdings am meisten gefällt, ist der Sound der Drums (insbesondere der Becken), den Jacob Lundius aus seiner Schießbude herausholt und der jeden Song dynamisch untermalt. Der nächste große Pluspunkt auf „When It All Turns Red“ heißt dann „Mirror Image“ und watet mit einem dermaßen mitreißenden Refrain auf, dass man spätestens nach dem zweiten Durchlauf ein wenig Pipi in den Augen haben dürfte. Einen kleinen Hit besitzt die EP also bereits. Bei erwähntem Song zeigt sich aber leider auch die wohl größte Schwäche der EP, die in den etwas platten und simplen Texten besteht. „Mirror Image“ fängt beispielsweise allen Ernstes mit der Zeile „Dear Diary, I'm writing to you because I'm hurt“ an. As Emo as it gets, würde ich mal sagen. Macht aber nichts, da auf „When It All Turns Red“ ansonsten eigentlich alles andere absolut in Ordnung geht.

Bewertung

(Bewertung: 7 von 10 Lumpis)

Leserbewertung

Eigene Bewertung: Keine Average: 10 (10 Bewertungen)

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Kommentare

Bild des Benutzers marius schuckert

hallo eure seite ist gut!!!

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