Ashes Of Pompeii - Places
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Ashes Of Pompeii - Places
"wide awake. the world outside seems not to know the difference between day and night. i cannot stop thinking. it's clear: i won't find any sleep." [...] "every particle of this darkness is pushing me down and the clock is constantly glowing in its ruthless red."
Bereits diese wenigen Zeilen aus dem Opener "Shriveling Sleep" des neuen ASHES OF POMPEII-Albums "Places" sagen Einiges darüber aus, an welche Plätze der Hörer hier musikalisch entführt wird. Die Lyrics handeln allesamt von den eher dunkleren Sphären des menschlichen Gefühlslebens und die Musik passt absolut klasse dazu. Somit transportiert die Musik die ziemlich tiefgängigen Texte gekonnt an den Hörer und verstärkt enorm ihre Wirkung, die Texte auf der anderen Seite führen meiner Meinung nach dazu, dass der Hörer die Musik intensiver wahrnimmt, somit eine nahezu ideale Verbindung beider Elemente.
Alle acht Songs des dritten Albums von "ASHES OF POMPEII" bieten dem Hörer abwechslungsreiche Melodielandschaften, die durch hervorragende Instrumentalarbeit erzeugt werden und keine Langeweile aufkommen lassen. Auch der gekonnte Wechsel zwischen atmosphärischeren und härteren Parts trägt sein Übriges dazu bei. Zumindest ich fühlte mich besonders ab dem zweiten Hördurchgang wie auf einer Reise durch das Gefühlsleben dieser Band, denn auf eine mir nicht ganz erklärliche Weise hat man bei "Places" schnell das schöne Gefühl, mit ehrlicher Musik und ehrlichen Texten, sowie viel Leidenschaft an der Musik konfrontiert zu sein, was die ganze Platte einfach grundsymphatisch macht.
Auf "Places" zeigen Musiker, die ihr Handwerk definitiv beherrschen, was man aus tollen melodiösen, atmosphärischen, aber auch härteren Gitarrenriffs, solider Bassarbeit, gekonnter Schlagzeugarbeit und ganz schön viel Kreativität für eine wunderbare Mixtur kreieren kann. Gepaart mit einer in meinen Augen nicht perfekten Stimme (falls es sowas überhaupt gibt und zudem nicht negativ gemeint ist), aus der sich bestimmt aber noch so Einiges herausholen lässt und die dafür umso charismatischer und ausdrucksstärker ist sowie kombiniert mit viel Arbeit und Leidenschaft ergibt das ein neues Album aus dem Hause "Midsummer Records", was sich vor den "großen Namen" der Musikszene nicht zu verstecken braucht und einfach nach etwas Eigenem klingt, was in der heutigen Musiklandschaft absolut beachtenswert ist. Ich für meinen Teil empfehle dieses Album definitiv weiter!
Tracklist
1. shriveling sleep
2. concrete
3. a dusty blanket
4. the bells of old dunwich
5. lighteater
6. gunkanjima
7. raised by the wolves
8. permafrost
Bewertung









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