BACK CHATS - Protect Me from What I Want
Bands mit einer Sängerin profitieren meist davon, dass sie besser singen als männliche Mikrofonvergewaltiger. Im Falle BACK CHATS bewahrheitet sich diese These wieder einmal.
Anke kann wirklich singen. Leider kommt sie nur selten so richtig aus sich hinaus, wie im besten Song auf „Protect Me from What I Want“, „Away from Agony“. Manchmal ist ihr Gesang ein wenig monoton, zu wenig druckvoll, wie es sich für eine Punkband gehört. Oft hat sie aber auch einfach nicht die Möglichkeit, da die meisten der 13 Songs Mid-tempo-Rocker sind. Die Ansätze der Bonner sind aber dennoch viel versprechend. Sie können sich im Fahrwasser von BAMBIX und CUT MY SKIN profilieren. Die BACK CHATS werden mit Sicherheit an sich arbeiten, da schon viele ihrer meist englischen Texte oft von der Überprüfung der eigenen Ansprüche und Realitäten handeln. Auf Songs wie „Begraben“, das mit einem eingängigen Refrain überzeugt, und das schnelle „Infant Killer“, das einen sehr guten Text hat, können die BACK CHATS aufbauen. Abschließend fällt noch das gute Cover-Artwork auf, was leider im Booklet nicht ganz so stringent weitergeführt wird.













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