Shopping

 

Wer ist online

Zur Zeit sind 0 Benutzer und 56 Gäste online.
 

Behind the Screen - Dust

Behind the Screen - Dust

Behind The Screen

Dust
VÖ: 14. Mai 2009

Das vorliegende Debütalbum des italienischen Sextetts BEHIND THE SCREEN ist eines dieser Alben, die den Zuhörer von der ersten Sekunde an vollkommen mitreißen. Sobald die ersten krachenden Töne des Openers "Only One" die Gehörgänge durchpusten, starten Fuß und Kopf automatisch mitzuwippen und ein breites Grinsen, das sagen möchte "Ich werde dieses Album lieben", zaubert sich ins Gesicht.

Schnell wird deutlich, dass es auf "Dust" nur in eine Richtung geht - nämlich nach vorne: Das Album strotzt nur so vor Energie und Spielfreude. Ein krachender Bass, sehr dynamische Drums, eine Gitarrenfraktion, die sich nicht zu schade ist, Parts, die andere als Solo benutzen würden, in einer Strophe zu verbraten ("Only One") und ein Shouter, der scheinbar alle Spielarten der hohen Kunst des aggressiven Gesanges mühelos beherrscht, verbinden sich bei BEHIND THE SCREEN zu einer perfekten Masse aus schnellem, hartem und vor allem originellem Hardcore mit jeder Menge Groove und technischem Können. "Dust" geht kaum einmal vom Gas, was allerdings zu keinem Zeitpunkt auf Kosten der Melodie geht, die teils dezent von elektronischen Klängen unterlegt wird und sich gelegentlich auch in sehr gelungenem cleanen Gesang manifestiert. Dieses perfekte Verhältnis von Härte und Melodie geht sicherlich auch aus dem Verzicht auf Breakdowns und Moshparts aus dem Metalcore-Baukasten hervor. Genausowenig greifen BEHIND THE SCREEN auf das alte Schema zurück, eine harte Strophe mit einem melodischen Refrain zu kombinieren, stattdessen sind die Songs gerade dadurch, dass sie zur gleichen Zeit hart und melodisch klingen, erfrischend innovativ.

BEHIND THE SCREEN verbinden auf "Dust" die Einprägsamkeit von HATEBREED ("Blood for Blood") mit der Finesse von THE BLED ("The Sound Of What I've Lost") und dem Charme von EVERY TIME I DIE ("The Fire Brigade"), sowie mit jeder Menge Geschwindigkeit. Was dabei herauskommt, könnte man fast schon als die A WILHELM SCREAM des Hardcore bezeichnen.

Jeder der neun Songs (abzüglich eines "Suicide Time" betitelten elektronischen Outros, welches insgesamt recht überflüssig daher kommt) besitzt einen eigenen Wiedererkennungswert und eine gewisse Individualität, der rote Faden des Albums und der eigene Stil der Band ist allerdings dennoch immer erkennbar.

Insgesamt ist "Dust" das akustische Gegenstück zu einer Achterbahnfahrt: Man wird wie wild rumgewirbelt, weiß nie so recht, wohin die Fahrt als nächstes geht, hat dabei jede Menge Spaß und möchte, wenn die doch recht kurze Fahrt ("Dust" überschreitet nur knapp die 30-Minuten-Marke) vorbei ist, gleich noch einmal einsteigen.

Eingetragen von Werner am 27.05.2009

Bewertung

IYF:
(Bewertung: 9 von 10 Lumpis)
Leser:
Deine Bewertung: Keine Durchschnitt: 9.5 (2 Votes)
 

Weitere Infos zu:

 

Kommentar hinzufügen

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • Allowed HTML tags: <a> <em> <strong> <cite> <code> <ul> <ol> <li> <dl> <dt> <dd> <p> <br> <br /> <i> <b> <span> <img>
  • Zeilen und Absätze werden automatisch erzeugt.

Weitere Informationen über Formatierungsoptionen

CAPTCHA
Image CAPTCHA
Die Zeichen (unter Beachtung von Groß-/Kleinschreibung) aus dem Bild.

IYF on Facebook

In-Your-Face on Facebook
 

Werbung

Inhalt abgleichen