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Case In Theory - Cinematic

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Case In Theory - Cinematic

Bandname: 
Case In Theory
Titel der CD: 
Cinematic
Releasetermin: 
06.12.2011
Label: 
Eigenproduktion
URL der Label-Seite: 
http://www.caseintheory.com/
Kontaktieren: 
http://www.caseintheory.com/

Das Symbol leuchtet hell am Himmel, ein lichterfüllter Kreis mit dem Symbol von CASE IN THEORY erstrahlt über den Straßen der ansonsten lebenserfüllten Stadt. Das Zeichen, sich zu versammeln ist eine Mütze mit einem Bommel, die die unwissenden Bewohner von Music City vielleicht für die Kopfbedeckung des Weihnachtsmannes halten würden. Nur einige Eingeweihte wissen es besser und kennen die Wahrheit hinter dem Zeichen am Himmel: Es handelt sich um eine Schlafmütze.

Währenddessen treffen sich im geheimen Untergrundproberaum Captain Boredom, Marshall Midtempo, Drumster McSlowbeat und Grouvo van der Lame, um dem regen Treiben in der Stadt Einhalt zu gebieten. „Habt ihr nicht manchmal auch das Gefühl“, beginnt Boredom in seiner gewohnt trägen und monotonen Stimme, „dass irgendwie alles immer viel zu schnell und spektakulär ist?“. Erst einmal herrscht einige Sekunden Stille, dann noch ein paar Sekunden mehr, bis sich van der Lame aufrafft, zu antworten. „Ja.......find......ich....auch.“ sagt der Musiker in die apathisch dreinblickende Runde, die auf dem Sofa neben ihren Instrumenten hockt. Marshall Midtempo hat allerdings die rettende Idee und verkündet, nicht wirklich euphorisch, in die Runde „Lasst uns doch einfach mal ein Album machen, das total lahmarschig ist, damit die Leute mal ein bisschen runterkommen“. Wirkliche Begeisterung liegt leider nicht in der Natur des Superheldenteams, so dass das tranige Nicken der Beteiligten als Zustimmung genügen muss, um sich an die Instrumente zu machen und elf eintönige, langweilige Alternative-Rock-Nummern einzuspielen. Mit so wenig Enthusiasmus wie möglich verkündet McSlowbeat den Kampfslogan des Teams: „Wir holen zurück, was uns gehört! Wir streichen die Stadt wieder grau! Wie seinerzeit DREDG oder die DEFTONES, nur irgendwie deutlich lahmarschiger“.

Kurz darauf machen sich CASE IN THEORY widerwillig auf den Weg in die Stadt. Nach einigen Metern trifft das Quartett einige Super-Kritiker, die sich ihre hautengen Jeans fast nassmachen, als Captain Boredom die Phrase „....is' irgendwie schon progressiv und so“ fallen lässt. Gemeinsam zieht der Mob nun also angemessen langsam in Richtung City, wo sich die Feinde der Band schon bereit machen. Und es ist wirklich ein Anblick, der die Retter der Langeweile Angst und Bange werden lässt. Alle haben sich sich versammelt, wirklich alle Musiker, die das Ziel haben, dem Zuhörer Emotionen zu entlocken oder ihm zumindest soviel Spaß zu machen wie möglich. LESS THAN JAKE sind gekommen und stehen Schulter an Schulter mit BOYSETSFIRE, ENTER SHIKARI und den DEEZ NUTS, im Hintergrund steht eine Hundertschaft aus weiteren begeisterten Musikern. Doch bereits auf dem Weg zur großen Endschlacht werden CASE IN THEORY von einem Bus überfahren: Am Steuer sitzen SLAYER höchstpersönlich. Der große Showdown muss leider ausfallen und die Geschichte endet genauso wie „Cinematic“: Irgendwie langweilig und unbefriedigend.

Bewertung

(Bewertung: 3 von 10 Lumpis)

Leserbewertung

Eigene Bewertung: Keine Average: 3.5 (2 Bewertungen)

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