Conmoto - Cut, Cut, Cut
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Conmoto - Cut, Cut, Cut
Raider heißt heute Twix. Der MTV München ist jetzt der FC Bayern München. Und die BUBONIX heißen seit geraumer Zeit CONMOTO. Twix schmeckt immer noch wie Raider. Der FC ist immer noch schwer gern zu haben und CONMOTO machen dort weiter, wo die BUBONIX mit „Capsaicin“ aufgehört haben, nämlich mit knallig, vertrackten und äußerst emotionalem Hardcore.
Einziger Unterschied zu der Vorgänger-Band ist, dass der Part am Schlagzeug einen neuen Namen bekommen hat. Und was soll man sagen, diese grundlegenden Veränderungen haben der Band so richtig gut getan. Obwohl die insgesamt elf Songs sehr vielschichtig sind, kommen sie wesentlich direkter rüber. Screamo trifft auf melancholische n Alternative Sound, wird immer wieder von knalligen Gitarren zersägt. Dabei ist Abwechslung neben einem stampfenden Groove oberstes Gebot. Manchmal klingen CONMOTO allerdings zu sehr nach Garage, wie bei „Othero“. Mit "1000 Dove" lassen sie es aber wieder noisig krachen. Noch besser wird es mit „Van Streefkerk“, das live ein Killer sein wird, vor allem der melodische Refrain, so richtig schön zum Abgehen. Diese Momente hat eigentlich jeder der neuen Songs, so dass sich CONMOTO auf einem konstant hohem Niveau einpendeln und alle Hardcore-Klischees hinter sich lassen. „Bill the Butcher“ geht noch mal in die Vollen. Großartige Songs mit seinen REFUSED-mäßigen Anleihen, aber eben CONMOTO! Highlight ist das zweieinhalbminütige „Borders and Flight“, das nur krass rüber kommt. „14 Punkte Flensburg“ klingt wie DACKELBLUT mit schlechter Laune. Und immer wieder diese gelungenen Gesangsmelodien von Sarah, der zweiten Neuen im Team, die den rotzig vertrackten Songs die notwendige Eingängigkeit geben, um als wirklich gute Songs dazustehen.
Ein neuer Name ist wie ein neues Leben. Das gilt besonders für CONMOTO, die wie befreit aufspielen und eine Menge Konventionen hinter sich lassen, viele Stile zu einer knackigen Mischung vereinen, dessen gemeinsamer Nenner anspruchsvoller Hardcore ist. Absolut empfehlenswert!
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Tracklist
1. Golden Dawn
2. Othero
3. 1000 Doves
4. Van Streefkerk
5. Bill The Butcher
6. Borders And Flights
7. Be A Knife
8. Cutting Off
9. 14 Punkte Flensburg
10. Devil To Feed
11. Eating Glas
Bewertung









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Kommentare
Weiterer wesentlicher Unterschied: Ex Bubonix Sänger Thorsten auch nicht mehr dabei, Sarah de Castro übernimmt alle Hauptvocals.
Aber ein klasse Album, auf jeden Fall!!
ich hab sie alle gesehen. die ganz großen aus rock und pop. in den letzten 30 jahren an die 500 konzerte. conmoto im bla/bonn, hat mich berührt und das hat nichtmal eine handvoll anderer geschafft.
danke.
<p>Hast Recht! Ist unbedingt eine Erwähnung wert diese tolle Leistung am Mikro! Ehre wem Ehre gebührt! Habe ich nachgeholt!</p>
Gerade gesehen, warum bitte gibt´s im Visions ne HARDCORE Titelstory?? Wollen die neue Leser? Da pushen die drei, vier US-HC Bands und vergessen sowas Gutes wie Conmoto? Warum schauen die nicht, was vor der eigenen Tür passiert, oder lesen mal IYF. Hier gibt´s doch einige gute HC Bands, die auch neue Wege gehen. Peinlichpeinlich.... wahrscheinlich bringen die nicht mal nen Review und kennen Conmoto.
vision lebt eben in einem anderen universum!
und recht haste! was conmoto angeht
das Universum der Selbstgerechten und Dummen!
Wie kann die Vision nur über HC Bands berichten, unglaubliche Schweinerei! Ausserdem wie können die nur eine so bekannte Band wie Conmoto vergessen bei gefühlten 100 Cds am Tag, die sie zum hören bekommen, was bilden die sich ein!
Dieses Magazin muss man einstellen, die Internetseite abbestellen und überhaupt alle entlassen! Das einzige Magazin mit Niveaulimbo unter der Null-Linie ist In Your Face!
und warum trauen die sich nicht nach hamburg, hä?
Frag ich mich auch. Würden das Hafenklang voll machen