Dark Intentions - Destined to Burn
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Dark Intentions - Destined to Burn
Nachdem das Intro verklungen ist, kommt einem Krach entgegen geschleudert, der mich unwillkürlich an VENOMs „Black Metal“ denken lässt. Nur eben auf Hardcore! Dieser Eindruck liegt an der Gradlinigkeit des Songs, er kommt sofort zur Sache und hinterlässt nach zweieinhalb Minuten einen Trümmerhaufen, ähnlich wie der Referenz-Song. Das ist schon mal ein gelungener Einstieg in die erste Langrille der Holländischen Nachbarn DARK INTENTIONS.
Leider geht es nicht weiter so geradeaus, schwerfällige Parts, wie sie zur Zeit im Trend liegen, kompensieren etwas die unbändige Energie, die DARK INTENTIONS zweifelsohne besitzen. Ein Zugeständnis an den Hardcore Mainstream. Kaum ein Songs überschreitet die dreieinhalb Minuten Marke, auf überflüssige Soli verzichtet das Quartett, hält sich an die Spielregeln der Alten Schule. Auf ein aufgesetztes Gebrüll wird ebenfalls verzichtet, hier orientiert sich Martijn an den Großen Alten und findet die Balance zwischen Brüllen und Schreien. Nach 28 Minuten sind die 10 Songs durch, was ganz klar für die Stücke spricht. Inhaltlich wird der Weltuntergang in all seinen Facetten ausgeweidet und der findet seinen düsteren und schweren Höhepunkt in „It Dies Today“ und dem Rausschmeißer „Empty Eyes“.
Metallischer Hardcore ist nicht neu und bietet nur wenig Raum sich weiterzuentwickeln, was im Fall DARK INTENTIONS bedeutet, hier gibt es nichts zu hören, was nicht schon einmal da war. Was DARK INTENTIONS aber für sich verbuchen können, ist ihre musikalische Authentizität und die Energie, die sie, dank eines bodenständigen Sounds, ungefiltert servieren.
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