D.O.A. - Northern Avenger
D.O.A.
Dave Grohl, Henry Rollins und die Red Hot Chili Peppers stehen drauf, mit Jello Biafra feierten sie ihren bis dato wohl größten kommerziellen Erfolg und Scheiben wie "Something Better Change" oder "Hardcore 81" gehören zu den Klassikern im Punkrock / Hardcore: D.O.A. melden sich in diesen Tagen mit ihrem neuen Album "Northern Avenger" zurück und abgesehen von einigen Kleinigkeiten hat sich bei dieser Band in den letzten 30 Jahren wenig verändert.
Sänger Joe "Shithead" Keithley sticht natürlich weiterhin mit seiner auffälligen Rockstimme heraus, wie ein Gänseblümchen in der Wüste. Der Spannungsbogen, der sich durch "Northern Avenger" zieht, ist breit gefächert: Natürlich gibt es jede Menge Punkrock im ursprünglichen Sinne ohne große Schnörkel und Trara. Aber diese Rohheit bietet auch Platz für - natürlich - Rock'n'Roll, ganz frühen Hardcore und an wenigen Stellen auch das ein oder andere Quentchen SKA. Als Anspieltipps seien hier der Opener "Human Bomb", die Uptempo-Nummer "Golden State" und das SKA-lastige "Poor Poor Boy" angepriesen. Aber "Northern Avenger" hat natürlich noch viele weitere gute Punkrock-Nummer zu bieten.
Abschließend kann man hier nur anmerken, dass man mit "Northern Avenger" zwar keinen neuen Meilenstein in der Punkrock-Geschichte präsentiert bekommt, aber das ist ja auch gar nicht nötig, denn D.O.A. sind selbst schon ein Teil der Geschichte. Vor einer Band, die eine Musikrichtung maßgeblich mit beinflusst hat und die bereits seit 30 Jahren im Geschäft ist, muss man einfach den Hut ziehen.













Kommentare
Kommentar hinzufügen