Donots - Wake The Dogs
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Donots - Wake The Dogs
Nur wo DONOTS drauf steht, ist auch DONOTS drin. Stimmt? Mitnichten! Das neue Album der Ibbenbürener könnte kaum weiter entfernt von dem sein, was man eigentlich von einem DONOTS-Album erwartet. Punkrock-Gitarren? Sucht man hier nahezu vergeblich. "Whatever Happened To The 80s" gehört der Vergangenheit an. Die DONOTS präsentieren sich auf "Wake The Dogs" fast ein bisschen poppig und nachdenklich.
Songs wie "Wake The Dogs", "You", "Chasing The Sky" präsentieren sich radiotauglicher denn je; nach einem Durchgang von "Wake The Dogs" stellt sich einem gar die Frage, ob es hier auch nur einen Song gegeben hat, der wenigstens im Midtempo gespielt wurde. Das liegt sicherlich daran, dass man bereits nach den ersten zwei oder drei Songs soweit eingelullt wurde und die Musik innerlich in den Hintergrund gedrängt hat, dass man die schnelleren Nummern, wie das an TRANSPLANTS erinnernde "Don" oder das rock'n'rollige "Born A Wolf" kaum noch wahr nimmt.
"Wake The Dogs" ist anders; hier ist nicht mehr DONOTS drin, wo DONOTS drauf steht. Reminiszenzen zu anderen Bands wie den jüngeren BEATSTEAKS, TRANSPLANTS und britischen Vertretern der Musiker-Zunft sind unüberhörbar, schaden dem Gesamteindruck jedoch nur geringfügig. Man fühlte sich immer schon an andere Bands erinnert, wenn man Songs von den DONOTS gehört hat. "Wake The Dogs" ist ein Album für die breite Masse - radiotauglich, homogen, aber auch irgendwie überaschend. Ich prophezeie Erfolg!
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Tracklist
01. Wake The Dogs
02. Into The Grey
03. Come Away With Me
04. You’re So Yesterday
05. Don’t Ever Look Down
06. Born A Wolf
07. Control
08. Solid Gold
09. You Got It
10. I Don’t Wanna Wake Up
11. Chasing The Sky
12. All You Ever Wanted
13. Manifesto
14. So Long
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