DROPKICK MURPHYS - The Meanest of Times

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DROPKICK MURPHYS - The Meanest of Times

DROPKICK MURPHYS - The Meanest of Times

DROPKICK MURPHYS

The Meanest of Times
VÖ: 21.09.07

Mit "The Meanes of Times" melden sich die Bostoner Folk-Punk-Könige DROPKICK MURPHYS nach etwas über 2 Jahren mit einem neuen Release zurück. Nachdem das 2005er Release "The Warriors Code" einen etwas faden Beigeschmack hatte, war ich zunächst nicht besonders begeistert davon, dieses neue Release besprechen zu dürfen. Nach dem ersten Durchlauf war aber bereits klar, dass diese Scheibe sehr viel mehr kann, als der Vorgänger.

Gleich der Opener "Famous For Nothing" lädt zum fleissigen Mitgröhlen und Feiern ein. Hooks die sich festfressen und ein Beat, der sofort in die Beine geht sind das Geheimnis der Stärke der Bostoner. Und gleich der nächste Song "God Willing" setzt nahtlos an und erinnert durch seinen überaus gelungenen Refrain an die "Blackout"-Phase der Band. Natürlich dürfen auf "The Meanest of Times" die altbekannten Dudelsack- und Mandoline-Einlagen nicht fehlen. Doch irgendwie hat man das Gefühl, dass dieses Mal die Gitarren wieder stärker in den Vordergrund getreten sind und das tut diesem Release wirklich gut. Natürlich kommen auch folkloristische Songs wie etwa "The State of Massachusetts" nicht zu kurz. Für die nötige Abwechslung auf dieser Scheibe sorgen dann wiederum Songs wie "Tomorrow's Industry", das mit einem punkrock-typischen "One, Two, Three, Four" eingeleitet wird und genau in diesem Stil losbrettert oder "(F)Lannigan's Ball", das sich fast schon untypisch für die DROPKICK MURHPYS in vielerlei Moll-Dur-Symbiosen rumtreibt. Mit "Fairmount Hill" und "Johnny, I Hardly Knew Ya" kommen natürlich auch wieder zwei irische Traditionals zum Einsatz, die allerdings nicht unbedingt zu den Stärken der DROPKICK MURPHYS zu zählen sind.

"The Meanest of Times" kann man durchaus zu den stärkeren Alben der Bandgeschichte zählen. Die Melodien haben wieder einen ordentlichen Mitgröhlfaktor, die Gitarren schrammeln wieder in bester DROPKICK MURPHYS-Manier und die Abwechslung haben die Bostoner dieses Mal ebenfalls nicht vergessen. Das Einzige, was man dieser Band wohl überhaupt vorwerfen kann, ist eine gewisse Ideenlosigkeit. DROPKICK MURPHYS-Fans sollte das aber nicht abschrecken - im Gegenteil: Manchmal ist Stagnation auf hohem Niveau eben mehr wert, als ungebremste Kreativität, bei der der Hörgenuss auf der Strecke bleibt.

Eingetragen von Timo am 03.11.2007

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