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Earth Crisis - To The Death

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Earth Crisis - To The Death

Earth Crisis - To The Death
Bandname: 
Earth Crisis
Titel der CD: 
To The Death
Releasetermin: 
17. April 2008
Label: 
Century Media
URL der Label-Seite: 
http://www.centurymedia.com/
Kontaktieren: 
http://www.myspace.com/earthcrisis

Hier ist es nun, das 5. reguläre Full-Length der Amis aus Syracuse, die sich nach ihrem Split 2001 zunächst 6 Jahre später nur für einige Shows  wieder vereinigten, um dann mit diesem Album aufzuwarten.
Was EARTH CRISIS in ihrer musikalischen Geschichte seit ihrer Gründung anno 1991 schon alles an Stilen kreierten sowie mischten, dass ist schon gewaltig, so dass es einen richtigen EARTH CRISIS-Stil eigentlich gar nicht gibt.

Da gab es die großartigen "All Out War" sowie "Firestorm"-Eps, die immer noch zu den ganz großen Veröffentlichungen im Hardcore gehören, denn wer kennt sie nicht, diese Klassiker, die in den 90ern zum kollektiven Mitschreinen von Zeilen wie "Street By Street, Block By Block...." führten.
Dann das famose erste Album, "Destroy The Machines", auf denen die New Yorker erstmals auch die Metalkante striffen und Bomben wie "Born From Pain" im Gepäck hatten. Weiterhin gab es da auch Zeiten, in denen sich Karl Buechner eher wie eine Metalversion von Rick Ta Life anhörte, war doch "Gomorrah's Season Ends" wieder eine Kehrtwende, die dann mit dem Metalcore-Album "Slither" wieder in eine ganz andere Richtung führte.

Der EARTH CRISIS-kundige Hörer konnte also gespannt sein, wie sich "To The Death" wohl anhören würde. Zum Sound usw. ist zunächst nichts zu sagen, da war natürlich hohe Professionalität an den Reglern und am Aufnahmepult.

Die ersten Songs blasen einem mit frischem Wind einen bekannten Sound um die Ohren, geht "To The Death" musikalisch wieder etwas zurück zu den "Destroy The Machines"-Wurzeln. Man findet hier eine heftige Mischung zwischen Hardcore und Metal, wobei sich auf diesem neuen Album mehr Experimentelles als 1996 findet: Da wird auch mal ein melodisches Gitarrensoli eingebaut oder der ein oder andere abrupte Rhythmuswechsel.

Vokalistisch findet man hier einen - wie immer - angepissten Karl Buechner, der seine Anklagen gegen die Missstände der Welt herausschreit und für ein komplexes Gesamtwerk sorgt. Leider schaffen es EARTH CRISIS nicht, diesen positiven Einstiegseindruck über die gesamte Albumlänge von "To The Death" zu halten, dafür klingen einige der 11 Songs zu gleich und monoton, aber insgesamt ist das Album kein schlechtes und lohnt sich für Fans der militanten Veganer sowie für Freunde des angesprochenen Sounds.

Tracklist

Bewertung

(Bewertung: 7 von 10 Lumpis)

Leserbewertung

Eigene Bewertung: Keine Average: 5.7 (9 Bewertungen)

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