Frank Turner - Poetry Of The Deed
Frank Turner
2009 ist das absolute Druchbruchsjahr für Folk-Sänger Frank Turner. Kurz nach seiner umjubelten Tour mit The Gaslight Anthem durch Europa, veröffentlichte der Brite sein vielfach gelobtes Debüt-Album "Love,Ire & Song" auch hierzulande, um jetzt nur wenig später sein aktuelles Zweitwerk "Poetry Of The Deed" hinterher zu schieben. Außerdem erscheint parallel eine Sammlung von bisher unveröffentlichtem Material namens "The First Three Years". Untergekommen ist der Brite mittlerweile beim Punk-Riesen Epitaph und auf Tour ist der grundsympathische dürre Mann auch schon wieder. Kein Wunder bei dieser Veröffentlichungsflut.
Frank Turner ist also größer geworden. Seine Musik hat sich dagegen nur wenig verändert. "Poetry Of The Deed" knüpft nahtlos an das Debüt an und bietet erneut bierselige Songs, die mal breiter instrumentiert und mal nur mit Akustikgitarre daherkommen und sich zwischen Folk, Rock/Pop und Punk bewegen. Wobei der Punk hier eher in den Texten und im Geiste zu finden ist als in der Musik selbst. Im direkten Vergleich mit dem Vorgänger ist "Poetry Of The Deed" in etwa gleich auf. Auch wenn auf dem Album weniger augenscheinliche Hits zu verzeichnen sind und durch die glattere Produktion ein bisschen Atmosphäre flöten geht, schafft es das Zweitwerk von Frank Turner den Spannungsbogen über die gesamte Spielzeit oben zu halten.
Außergewöhnlich gute Tracks wie das flotte "Try This At Home" oder die Single "The Road" folgen in immer gleichen Abständen aufeinander und rücken so die etwas belangloseren Lieder in den Hintergrund.
"Poetry of the Deed" ist ein würdiger Nachfolger geworden und dürfte die Vorfreude auf die anstehenden Konzerte in Europa weiter steigern. Jetzt heißt es nur noch Texte lernen, Freunde in den Arm nehmen und feiern. Und wer will darf vorher auch noch an der Bar halt machen. Cheers.

















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