H-Blockx - HBLX
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H-Blockx - HBLX
Als ich gelesen habe, dass H-BLOCKX, eine der Helden meiner Teenagerzeit, wieder neue Songs schreiben, war ich sehr erfreut. Schließlich war ihr Album "Time To Move" so etwas wie ein "Ohröffner" für mich, der mich sehr geprägt hat. Die damaligen H-BLOCKX schafften es, richtig viel Druck mit ihrem einzigartigen Crossover-Sound zu machen. Würden das die jetzigen Jungs auch schaffen?
Zu gleichen Teilen aufgeregt wie besorgt, habe ich mir dann "HBLX" zum ersten Mal angehört. Und schon beim ersten Anhören fiel mir auf, sie spielen nicht mehr mit dieser Urgewalt, die mich damals so vom Hocker gehauen hat. Vielleicht liegt es aber daran, dass man mit den Jahren und den gehörten CDs nicht mehr so weggefegt werden kann, wie am Anfang. Beim zweiten Anhören fiel mir eine musikalische Vielfalt des Crossover-Sounds der Band ein, die bei den ersten Werken weniger vorhanden war. Mit anderen Worten kann man sagen: H-BLOCKX sind reifer geworden. Und mit Liedern wie "Footsteps On The Moon", "I Want My Disco", "The Bitch Is Back" und dem Opener "Hi Hello” zeigen sie, was sie noch alles drauf haben. Gott sei Dank kommen die frühen, charakteristischen Basslines und auch der Rap-Sound wie bei "Can’t Get Enough" wieder zum Tragen. Hennings Stimme ist auch gereift und weniger von jugendlicher Kraft als von technischer Varianz bestimmt.
Insgesamt sind H-BLOCKX nicht mehr die, die sie einmal waren, sondern haben sich ein ganzes Stück weiter entwickelt. Einerseits ist das enttäuschend, würde ich gerne den Sound meiner "Jugend" wieder hören. Andererseits haben so auch nachfolgende Generationen die Möglichkeit, die Pubertät mit "ihrem" H-BLOCKX-Sound zu überstehen.
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