Kreator - Hordes Of Chaos
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Kreator - Hordes Of Chaos
Mit ihrem neuen Output "Hordes Of Chaos" haben die Ruhrpott-Thrasher KREATOR das nunmehr 12. reguläre Studioalbum ihrer 24-jährigen Karriere auf den Markt geworfen. Mit Erreichen von Platz 16 der deutschen Albumcharts sowie dem erstmaligen Sprung in die US-Top 100 haben die Musiker um Kopf und Mastermind Mille mit dem derzeitigen Full-Length Erfolge gefeiert, die bislang mit keiner KREATOR-Veröffentlichung gelang. Diese Lorbeeren sind aber auch gerechtfertigt, ballert "Hordes Of Chaos" doch wie der Teufel von Beginn an los und allen, die die Essener Thrash-Urgesteine bislang noch nicht für sich entdecken konnten, sollten jetzt schleunigst damit anfangen. Zu allererst fällt einem der, lässt man mal die Frühwerke außer Acht, wie immer fette Sound auf, mit dem das Album gesegnet ist. Als Produzenten wählte die Band Moses Schneider aus, der sich als Produzent von Alternative-Rock-Bands wie TOCOTRONIC und den BEATSTEAKS einen Namen machte und hier für den tighten Sound sicherlich hauptverantwortlich ist.
Zum musikalischen Output von "Hordes Of Chaos" ist schnell etwas gesagt, KREATOR machen dass, was sie besonders gut können, sie blasen dem Hörer eine schnelle Thrash-Granate nach der anderen ins Ohr, so dass diese nur noch so wackeln. Für mich waren und sind die Musiker um Mille so etwas wie die europäischen SLAYER, erinnert mich ihr Sound doch immer etwas an die US-Amerikaner, wobei man natürlich festhalten muss, dass dazu noch eine großes Maß an Eigenständigkeit gepaart mit KREATOR'schem Widererkennungswert gehört, was sich vor allem in der einzigartigen vokalistischen Performance eines Herrn Petrozzas niederschlägt.
Summa summarum werden alle Fans von KREATOR hier (wie immer) ihre wahre Freude haben, sind die 10 Songs meistens echt fette Ballermänner, aber auch Freunde des anspruchsvollen Thrashmetals können hier ohne Probleme zuschlagen und sich von "alten" Männern die Gehörgänge mal ordentlich freipusten lassen.
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Kommentare
gut geschrieben - aber zu wenig punkte. 9/10 oder 10/10 hätten ruhig drin sein können!
<p>wunderschön aggressiver gesang! wunderschöne melodien! richtig gute texte! klasse aufmachung! einzig der schlagzeugsound ist ein wenig lasch! daher leider nur 10 punkte! </p><p> </p><p>und slayer: die können sich mal ganz brav hinten anstellen!</p>