Life Of Agony - Broken Valley
Life Of Agony
Einer der Wegbereiter des Crossover sind endlich mit einem neuen Album zurück! Nach den Erfolgen von „River Runs Red“ (1993), „Ugly“ (1995) und „Soul Searching Sun (1997) bescheren uns die vier New Yorker nun 12 brandneue Tracks! Und das in Originalbesetzung um den charismatischen Sänger Keith Caputo, der sich nach seinem Ausstieg 1997 auf Solopfade begab und 2003 wieder zur Band fand.
Wahrscheinlich werden die Meinungen über „Broken Valley“ auseinander gehen, denn schließlich liegt die Latte der Erwartungen sehr hoch. Bereits nach dem ersten Durchlauf ist klar: Dieses Album ist der Beginn von etwas Neuem, wie Keith selber zu verstehen gibt. Und dieses Album ist verdammt gut.
Caputos autobiographische Texte fesseln den Hörer auch dieses Mal wieder vom ersten bis zum letzten Song. Beziehungsweise bis zum vorletzten Song, denn „Broken Valley“ endet mit dem instrumentalen „Room 244“. Voller Gefühl und Ehrlichkeit betört uns seine einmalige Stimme: „Willing to start again“. Die erste Singleauskopplung „Love To Let You Down“ klingt rockiger und etwas weicher als die Songs vor zehn Jahren, aber dieser Ohrwurm setzt sich sofort fest. Zumindest bis zum nächsten Track „Last Cigarette“ – Freeway, Gaspedal, Rock’n’Roll! „Wicked Ways“ hingegen nimmt uns mit auf eine Reise zu großartigen Texten vorbei an packenden Harmonien und rockigen Gitarrensoli.
Vielleicht haben LIFE OF AGONY gegenüber „River Runs Red“ etwas an Härte eingebüßt, aber das schadet „Broken Valley“ ganz und gar nicht. Die Mischung zwischen alt und neu passt perfekt. So klingen die Gitarren in „The Calm That Disturbes You“ wie zu alten Zeiten und so überzeugt „No One Survives“ durch ein melodisch wie auch textlich herzschmerzendes Arrangement a la Keith Caputo solo. „Broken Valley“ ist ein Album mit dem Prädikat sehr wertvoll: Hart und doch gefühlvoll, ehrlich und mitreißend! Und kaum einem anderen Frontmann glaubt man seine Texte so, wie Keith Caputo sie rüberbringt.
















Kommentare
Kommentar hinzufügen