M-Sixteen - M-Sixteen
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M-SIXTEEN aus Paris, Frankreich sind hierzulande leider immer noch nur den wenigsten bekannt, was sich dank Fond Of Life Records' Veröffentlichung von M-SIXTEENs selbstbetitelten Debütalbum, das in ihrer Heimat auf dem bandeigenen Label STS Network erschien, nun schnellstmöglich ändern sollte.
Angefangen haben M-SIXTEEN im Jahr 2000 mit schnörkellosem, stark an die SATANIC SURFERS erinnerndem Punkrock, der das erste Mal 2002 auf ihrer gleichnamigen Debüt-EP zu hören war. 2004 veröffentlichten sie eine Split-CD mit den großartigen THE MISSING 23RD und hatten ihrem gereiften Sound eine hardcorigere Note verpasst, die am ehesten an STRIKE ANYWHERE und Konsorten erinnerte. Nach knapp 2 Jahren Arbeit erblickte dann im April letzten Jahres das schlicht M-SIXTEEN genannte Debütalbum das Licht der Welt und steht jetzt auch in Deutschland in den Läden.
Und diese zwei Jahre Arbeit hört man diesem Album an. Eine solche Steigerung hätte ich nicht erwartet. Keine Spur mehr von "klingt wie...". Am Grundgerüst "schneller, melodiöser Hardcore / Punk" hat sich zwar grundsätzlich nichts geändert, aber abwechslungsreiches Songwriting gepaart mit einer druckvollen Produktion, dezentem Einsatz von Effekten und einem Gespür für Melodien und musikalischen Feinheiten, die einem einerseits sofort ins Ohr gehen aber andererseits bei jedem neuen Hördurchgang etwas Neues entdecken lassen, machen "M-Sixteen" zu einer der besten Platten im Bereich Punk und Hardcore, die mir seit langem in die Finger gekommen ist.
Man muss sich nur mal so nach vorne gehende Smasher wie "Fill The Gap" oder den Opener "Equilibrist" anhören. Oder das von Tempowechseln dominierte "Tenia" mit an Snapcase erinnernder Gitarrenarbeit. Oder das sich stetig steigernde "Blank Head". Herrlich! Eigentlich sollte man gar kein Lied hervorheben, weil absolut kein Ausfall dabei ist. Leider sind M-SIXTEEN auch bei dieser Platte ihrer Tradition treu geblieben und haben die, von dem was man raushören kann, durchaus lesenswerten Texte nicht abgedruckt, was einen vom Genuss der Musik allerdings nicht abhalten sollte. Also Platte kaufen, Anlage aufdrehen, Bude zerlegen.
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