Mumakil - Behold The Failure
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Mumakil - Behold The Failure
Es gibt viele Wege, sich Kopfschmerzen zu holen. Da gibt es Drogen oder Alkohol, langes Ausharren im Büro bei bestem Wetter draußen oder, mir am liebsten, man gibt sich eine gehörige Dosis Grindcore. Eine so richtig gelungene Schmerztherapie sind die Schweizer Jungs von MUMAKIL, die derzeit ihr neuestes Machtwerk „Behold the Failure“ den Schmerz-Jüngern zur Verfügung stellen.
Die 27 Grind-Attacken lassen jeden Presslufthammer wie ein Kinderspielzeug aussehen. Wenn die 34 Minuten dann endlich um sind, weiß der geneigte Headbanger nicht mehr, ob er Männlein oder Weiblein ist. Aber Hauptsache der Schädel brummt! Dem Sound, den MUMAKIL auffahren ist neben dem konsequenten Tempo, das sie in ihre Knüppelarien legen, können nur wenige ihrer Kollegen Paroli zu bieten, vielleicht noch NASUM oder ROTTEN SOUND. Den Spaß, den die Jungs haben, ihren Aggressionen freien Luft zu lassen, ist förmlich zu spüren. Von Blood and Gore ist bei MUMAKIL nichts zu finden, dafür umso Wut, die tief aus dem Bauch kommt. Titel wie „Useless Fucks“, „Wish You the Worst“, „Parasite“ oder „Doomed“ lassen keine zweite Interpretation über die verbale Intention des Quartetts zu. Eine Abrissbirne ist nachgiebiger als Songs wie „State of War“ oder „Mass Murder Institution“.
Wer am Ende nach einzelnen Songs und deren Wiedererkennungswert fragt, scheint überlebt zu haben und hat vermutlich den Verstand verloren oder ist schreiend aus dem Raum gerannt. Der Rest ist einen glorreichen Tod gestorben, wie sich ein jeder Grinder wünscht: mit explodiertem Kopf, direkt vor dem Lautsprecher! AAARRRGGGHHH!!!
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