Pennywise - The Fuse
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Pennywise - The Fuse
Und PENNYWISE werden wohl auch in 20 Jahren wie PENNYWISE vor zehn Jahren klingen. Musikalische Veränderung kennt diese Band nur im Minimalen. So gilt es auch mit "The Fuse" ein weiteres Mal die Entscheidung zu treffen, ob Verlässlichkeit vor Überraschung geht oder umgekehrt. Lassen wir den Hitfaktor dieser Scheibe entscheiden.
Der Opener - "Kocked Down" - macht hungrig auf Album Nr. 8. Der Refrain geht sofort ins Blut. Doch "The Fuse" hält nicht, was der Hit zu Beginn verspricht. Mehr oder weniger wie gewohnt plätschert die Scheibe anschließend vor sich hin. PENNYWISE legen ihr gewohntes gutes Handwerk vor und zaubern schönen melodischen schnellen Punk, der durch Sänger Jim Lindberg geprägt wird. Zwar gehen PENNYWISE doch etwas ruhiger zur Sache, zeigen mehr Melodie und packen ihre Aggression in die Lyrics, aber auch diese Veränderung täuscht letztlich nicht darüber hinweg, dass die Platte nichts gibt, was nicht "Unknown Road", "About Time" oder vielleicht auch "From The Ashes" als Vorgänger reichlich gegeben haben. Es fällt schwer, es gerade bei einer beachtlichen Band wie PENNYWISE zu sagen, aber "The Fuse" ist in der Vita des kalifornischen Quartett im Grunde überflüssig.
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