P.O.D. - When Angels And Serpents Dance
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P.O.D. - When Angels And Serpents Dance
Ruhig ist es um P.O.D. geworden. Waren sie noch vor Jahren megaerfolgreich und konnten selbst große Konzerthallen locker füllen, wollten sich diese Erfolge in den letzten Jahren nicht mehr einstellen. Das lag sicher nicht nur an den ständigen Besetzungswechseln innerhalb der Band, denn auch den Plattenvertrag haben die vier Jungs verloren. Deshalb erscheint nun ihr neues Werk "When Angels And Serpents Dance" auf ihrem eigenen Label.
Nun sind die vier wieder mit dem Gründungsmitglied Marcos Curiel unterwegs, dafür hat dann Jason Truby nach nur drei Jahren die Band wieder verlassen. Die ersten beiden Stücke "Addicted" und "Shine With Me" können noch durch den typischen druckvollen Nu Metal- bzw. Crossover-Sound, den man von P.O.D. gewohnt ist, überzeugen. Diese beiden Songs dürften auch das Potential besitzen, als Single erfolgreich in die Charts zu kommen. Dann wird das Tempo aber so stark gedrosselt, dass "When Angels And Serpents Dance" schon fast zu einem "belanglosen" Alternative Rock Album verkommt. Ruhige nachdenkliche Songs sind nun ganz klar in der Überzahl. Ein Stück wie etwa "I'll Be Ready" erinnert mich da schon eher an SANTANA als an P.O.D. und auch die bluseige Hard Rock-Nummer "Rain Everyday" kann mich persönlich nicht wirklich überzeugen. Die Songs wie die Ballade "Tell Me Why" sind zwar perfekt musikalisch in Szene gesetzt, aber ich vermisse hier die druckvollen Momente schon sehr.
Ob P.O.D. mit "When Angels And Serpents Dance" an die Erfolge von Songs wie "Youth Of A Nation" oder "Alive" herankommen werden, bleibt abzuwarten. Für mich persönlich rutscht das neue Album aber leider zu sehr in die Alternative Rock-Ecke ab und von dem bekannten Nu Metal / Crossover vergangener Tage ist wenig übrig geblieben
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