Sarah Blackwood - Wasting Time
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Sarah Blackwood - Wasting Time
Nennt mich altmodisch aber ich mag den Klang von Banjos und die Wildwest- bzw. Lagerfeuerromantik, die sie verbreiten. Daher ist schon der erste Track "Wasting Time" auf dem gleichnamigen Album ein besonderer Leckerbissen. Country- und Akustik-Fans aufgepasst!
Sarah Blackwood (sonst Fronterin der eigenwilligen Punk-a-Billy-Formation "The Creepshow") beweist mit ihrem zweiten Album "Wasting Time" ein großartiges Gespür für Melodien, Texte und das Country-Feeling, ohne dabei in Sentimentalität oder gar Schmalz zu versinken. Wer jetzt bei dem Begriff "Country" das Gesicht verzieht, dem kann versichert sein, dass auch ein Stück Pop Einzug in die Lieder gefunden hat.
Dieses akustische Album der Kanadierin ist vielschichtig, aufrichtig und feinfühlig. Getragen von Gitarrenklängen und großartigen Stimmen (wie etwa beim Duett "I'll Keep On Waiting") und erweitert durch Klänge von Klavier, Ukulele und von eben jenem Banjo prägen sich die elf Tracks in die Gehörgänge ein. Musik aus dem Country-Umfeld kommt natürlich nicht ohne altbewährte Themen wie gebrochene Herzen, erwiderte und unerwiderte Liebe etc. aus. Und obwohl wir alle schon viele Songs zu diesen Themen (egal aus welchen Musikrichtungen) gehört haben, handelt es sich bei den Kompositionen auf "Wasting Time" nicht um Aufgewärmtes, sondern um ein großes Stück Originalität.
Diese Scheibe ist etwas Besonderes und das nicht nur für Rednecks und Hillbillies.
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