SLAYER - Christ Illusion
ENDLICH… die Durststrecke ist tatsächlich vorbei. Mit „Christ Illusion“ bringen SLAYER nach gut fünf Jahren endlich den Nachfolger zu „God Hates Us All“ an den Start. Und nach 16 Jahren Abstinenz saß auch endlich wieder der verlorene Sohn Dave Lombardo im Studio hinter der Ballerbude. Das war das letzte Mal bei den Aufnahmen zur „Seasons In The Abyss“ 1990 der Fall. Lombardos Mitwirken steht dem Sound des neuen Materials sehr, sehr gut zu Gesicht. Besonders ins Zeug gelegt hat sich auch Kerry King, der für ganze sieben der zehn neuen Tracks neben der Musik auch die Texte lieferte. Die neuen Songs sind auf „Christ Illusion“ sehr abwechslungsreich ausgefallen, was wohl vor allem auch an dem gekonnten Spiel zwischen Gaspedal und Bremse liegen dürfte.
Die vier Herren aus Kalifornien legen mit „Flesh Storm“ einen regelrechten Blitzstart ins neue Album hinlegen und steigen einige Songs später bei „Catatonic“ einfach mal besonders hart in die Eisen.Herrenhhhhhhh hezjj. In Kombination mit den altbekannten aber immer wieder beeindruckenden Leads von Kerry King und Jeff Hannemann, sowie der gewohnt souveränen Gesangsarbeit von Tom Araya bleibt festzuhalten, das SLAYER mit „Christ Illusion“ erneuten einen brachialen Metal-Meilenstein vorgelegt haben, an dem sich andere Bands werden messen lassen müssen. Ein dickes Lob gibt es auch noch für´s „schicke“ Layout, denn wenn das Cover für den amerikanischen Markt zensiert werden muss, haben SLAYER doch eigentlich alles richtig gemacht. Besonders gefallen die fast realistischen Bluttropfen auf der CD. …unbedingter KAUFZWANG!!!

















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