Spineshank - Anger Denial Acceptance
Sie sind hier
Spineshank - Anger Denial Acceptance
SPINESHANK sind zurück! Nach drei Studioalben und diversen Sänger-wechsel-dich-Spielchen (Santos raus - Espinoza rein - Espinoza raus und Santos wieder rein) erscheint nun mit "Anger Denial Acceptance" der 4. Streich der Kalifornier. Wenn man bedenkt, dass die 4 Musiker seit 2008 an diesem Werk gearbeitet haben, so ist das Ergebnis ziemlich unzureichend. Der Opener "After The End" macht sofort klar, dass SPINESHANK den New Metal-Zug nur noch selten benutzen und heuer eher auf Metalcorewegen unterwegs sind. Jonny Santos brüllt sich hier in erster Linie die Wut aus dem Leib und nur die clean gesungene Bridge zum Refrain erinnert an alte SPINESHANK-Tage. Insgesamt kommt dieser Starter aber nur recht schwach daher, da nichts hängen bleibt, außer der härteren Neoausrichtung.
Der nächste Track "Nothing Left For Me" hätte meiner Meinung nach viel besser gepasst, denn hier schrauben die Jungs das Tempo mal zurück und machen das, weshalb ich sie auf ihren Vorgängeralben immer bewunderte: Symbiosen zwischen Killermelodien und ordentlich Groove zu erschaffen. Dieses Wechselspiel zwischen dem Händchen für Melodramatik und der neuwertigen nicht-gewollt-und-nicht-gekonnt-Hau-drauf-Ausrichtung zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Albumlänge. Fans der jüngsten Stunde werden einige Stücke abfeiern und sich an alten SPINESHANK-Tugenden erfreuen (hier sei vor allem beim Cleangesang das außergewöhnliche passende Organ von Mr. Santos erwähnt). Allerdings werden sie auch mehr als eine Handvoll Tracks schnell weiterskippen und ob diese zum Gewinnen neuer Freunde ausreichen, sei, im Hinblick auf die Vielzahl von Bands, die Metalcore deutlich besser hinbekommen, einmal dahingestellt.
Bewertung









Weitere Infos zu
- 827 Aufrufe














Neuen Kommentar schreiben