Stonewall Noise Orchestra - Constants In An Ever Changing Universe
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Stonewall Noise Orchestra - Constants In An Ever Changing Universe
Man nehme die längst begrabene Stoner-Legende der mächtigen Hansestadt Hamburg, SISSIES, mobilisiere sie wieder zu Großtaten, packe dazu Chris Cornell's gnadenlosen Gesang zu seinen besten Zeiten bei SOUNDGARDEN, garniere das mit der Gitarrenfront von KYUSS und den daraus entstandenen Kombos (FU MANCHU, BRANT BJORK & THE BROS., QUEENS OF THE STONE AGE) und würze das Resultat mit einer ordentlichen Prise Grunge plus Metal und herauskommt der positive Teil von STONEWALL NOISE ORCHESTRA mit der Veröffentlichnung "Constants In An Ever Changing Universe".
In Borlange, Schweden beheimatet veröffentlichte das Qartett bereits 2005 ihr erstes Album "Vol.1" auf Daredevil Records. Nachdem Sänger Singe 2006 erst aus persönlichen Gründen ausstieg und von John Hermansson ersetzt wurde, um dann 2008 wieder zurückzukehren, steht das STONEWALL NOISE ORCHESTRA mit dem Release "Constants In An Ever Changing Universe" für recht guten Stoner-Metal aus Skandinavien. Eine Clubtour Ende 2008 auch mit einigen Shows in kleineren Venues in Deutschland (Berlin / Köln / Hamburg) sollte den Erfolg der Veröffentlichung des Tonträgers unterstützen.
Das STONEWALL NOISE ORCHESTRA lebt auf "Constants In An Ever Changing Universe" von der umgemein ausdrucksstarken Stimme von Singe. Keine Patzer, keine Atempause, keine schiefen Töne. Singe prägt das Album mit seinen kraftvollen Stimmeinsätzen so, als wäre es sein letztes.
Leider sind Songs wie "Skyscraper Moment" oder "Dynamo", in denen klar wird, worum es der Band geht und in denen Stoner-Rock direkt und ohne Umwege präsentiert wird, in der Minderzahl. S.N.O. zeigen ihre wahre Stärke immer dann, wenn einem das Wort Grunge durch die Gehörgänge schiesst und man atemlos erfreut glücklich seine Lautenstärkeneinstellung korrigiert. Der Rest des Materials, der in Richtung Oldschool-Metal oder punkender Rock geht, haut einen nicht unbedingt vom Hocker. Der negative Teil überwiegt also, um den am Anfang gezogenen Kreis zu schliessen.
Insgesamt gesehen aber immer noch eine gute musikalische Leistung einer skandinavischen Stonerband mit Metalrockeinflüssen. Die letzten Liveshows in Deutschland stellten das unter Beweis.
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