Templeton Pek - No Association
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Templeton Pek - No Association
"An excellent album ... razor sharp little nuggets" - so klingt die Beschreibung von TEMPLETON PEK aus dem Mund von Bruce Dickinson und dass der Herr Dickinson ein Gespür für aufstrebende junge englische Bands besitzt, hat er ja schon bei FUNERAL FOR A FRIEND unter Beweis gestellt. Und tatsächlich besitzen die beiden Bands gewisse Parallelen, wobei TEMPLETON PEK mit ihrem Erstlingswerk "No Association" eher an längst vergangene, ungestümere FUNERAL FOR A FRIEND erinnern.
Das junge Trio aus Birmingham versteht es, das Wechselspiel zwischen cleanem und geshoutetem Gesang, zwischen rockigen und brachialen Passagen perfekt in Szene zu setzen. Songs wie "Vessel", "Shikata" oder auch "If All Else Fails" treiben kräftig nach vorne. Hier wird noch beherzt in die Saiten gegriffen und durchgezogen - woraufhin auch klar wird, warum die Musikrichtung von TEMPLETON PEK auf der einen Seite gerne als Punkrock bezeichnet wird. In anderen Songs wie dem Opener "Catch 22", der übrigens ein Bonussong auf der europäischen Version ist, oder dem recht dramatisch angehauchten "Utopia" treten verstärkt Rock-Elemente in den Vordergrund und sorgen somit für einen guten Abwechslungsreichtum auf "No Association".
Wenn man nicht wüßte, dass "No Association" das Debütalbum von TEMPLETON PEK ist, würde man hier ganz alte Hasen hinter der Musik vermuten. Die Produktion ist recht fett aber nicht überproduziert; die Songs gehen allesamt mehr als in Ordnung und einen Ausrutscher müsste man schon mit der Lupe suchen. In den nächsten Tagen wird das Trio auch auf dem Festland unterwegs sein und sicherlich den ein oder anderen neuen Fan dazu gewinnen können. Und wer weiß - vielleicht sind sie die nächste Band, die sich die Eisernen Jungfrauen für die ein oder andere Show ins Vorprogramm holen.
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