The Ghost Inside - Get What You Give
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The Ghost Inside - Get What You Give
"Metalcore ist tot" - eine Aussage, die man nur allzu oft in der jüngeren Vergangenheit hören konnte. Eine Aussage, die sicherlich auf viele Bands des Genres zutrifft, denn Wiederholungen sind an der Tagesordnung. Doch es gibt sie noch, die handvoll Bands, die es immer wieder schaffen, in diesem Genre zu überzeugen. Wer kürzlich auf der gemeinsamen Tour von EVERGREEN TERRACE und STICK TO YOUR GUNS gewesen ist, weiß, wovon hier die Rede ist.
THE GHOST INSIDE gehören sicherlich zu den großen Ausnahmen in diesem Sektor. Mit ihrer unglaublichen Energie wussten sie bereits auf den ersten beiden Alben mehr als nur zu überzeugen und auch das dritte Album "Get What You Give" bildet hier keine Ausnahme. Zwar haben sich hier und da Melodien in die sonst recht kompromisslosen Songstrukturen eingeschlichen, aber dadurch gewinnt die Band eher, als das sie an Boden im hart umkämpften Moshpit verliert. Ihrer Brachialität, die irgendwo zwischen SICK OF IT ALL und HATEBREED anzusiedeln ist, stellt sie die nötige Abwechslung zur Seite. Songs wie "This Is What I Know About Sacrifice" oder "Outlive" sind die gewohnt durch die Magengrube donnernden Nackenbrecher. Einen Track der Marke "Engine 45" sollten THE GHOST INSIDE auch die engstirnigsten Fans verzeihen, denn wenn man es schafft, solch großartige Melodien zu zaubern, kann einem das einfach keiner Übel nehmen.
Jeremy McKinnon von A DAY TO REMEMBER hat hier einen tollen Job an den Reglern abgeliefert. Das Album klingt von der ersten bis zur letzten Sekunde einfach nur fett und tritt gehörig Ärsche. Wer geglaubt hat, dass THE GHOST INSIDE auf ihrem dritten Album "weich" werden würden, hat sich gehörig getäuscht. Vielseitiger trifft es da schon eher - aber kein Stück schlechter. Im Gegenteil!
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Kommentare
Dieses Album ist der absolute Hammer, vom ersten bis zum letzten Track Hardcore der obersten Liga. Vor allem, dass es mal einen Track der Marke Newschool/Metalcore gibt, der einen Tränen in die Augen treibt, weil er so emotional ist (Text inklusive Song), hätte ich nie gedacht, aber bei "White Light" treibt's mir fast immer Tränen in die Augen. Für mich mit STYG's "Diamond" die 2 besten HC in diesem Jahr bisher, da können auch All For Nothing's "To Live And Die For", Lionheart's "Undisputed" oder die selbstbetitelte Awaken Demons Platte & vor allem die neue Your Demise Scheibe absolut nix dagegen ausrichten. Wer HC aller Ghost Inside mag, sollte mal "Gideon" reinziehen, die haben ihr 2. Album "Milestone" vor kurzem rausgebracht & sind mit den 2 oben genannten Alben, dass bisher Beste was 2012 an HC zu bieten hat ;-)
Kann dir da über weite Strecken nur zustimmen. Die neue YD fand ich nicht soooo schlecht, gibt auch da ein bis zwei gute Tracks. Get what you give ist ein cooles Album, hat aber, wie ich finde, auch einige eher langweilige Momente.
Ja logo is die neue YD Platte net schlecht, aber mit TGI & STYG Platten kann sie sich auf keinen Fall messen..
Wie gesagt Leute, zieht euch GIDEON rein, wer TGI liegt, wird auch an den Jungs gefallen finden :D
https://www.facebook.com/GideonAL