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SOCIAL SUICIDE: "Broken Pilgrims" - Track-By-Track

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SOCIAL SUICIDE: "Broken Pilgrims" - Track-By-Track

SOCIAL SUICIDE: "Broken Pilgrims" - Track-By-Track

Am Freitag, den 15. April 2011, haben SOCIAL SUICIDE ihr Debütalbum "Broken Pilgrims" via Redfield Records veröffentlicht. In dem folgenden Track-By-Track erzählt uns Bjarte Haugland (Gitarre) das ein oder andere Detail zu den einzelnen Songs.

Wer das Album noch nicht kennt, kann es sich unterhalb dieses Artikels komplett im Stream anhören.

01. Mail From The Watchtower

Bjarte: Dieser Song ist das Resultat einer Zeit, in der ich geglaubt habe, ich könnte keine Riffs mehr schreiben. Deswegen musste ich Akkorde ausprobieren, die ich noch nie zuvor genutzt habe und das war wie ein Befreiungsschlag für mich. Es ist einer der melodischeren Tracks auf dem Album, zumindest aus Sicht eines Gitarristen. Es hat uns viele Proben gekostet, bis dieser Song im Zusammenspiel gut geklungen hat - eine zeitlang haben wir den Song sogar verworfen. Jetzt ist es aber einer meine Favoriten auf dem Album.

02. Death Of New Kings

Bjarte: Der schnellste Song auf dem Album. Einer der Songs, der am einfachsten zu schreiben war und der unheimlich viel Spaß macht, wenn wir ihn live spielen.

03. Harlots & Prophets

Bjarte: Das ist der erste Song, den wir für das Album geschrieben haben. Schnörkelloser Hardrock. Ivar Nikolaisen von SILVER (unsere Alltime-Favorite-Band) hat die Hälfte der Vocals zu diesem Song beigesteuert. Da sind wir wirklich stolz drauf. Das hat den Song definitiv besser gemacht.

04. Broken Pilgrims

Bjarte: Unserer Meinung nach der eingängigste Song auf dem Album. Es scheint so, als ob es auch der Publikums-Liebling bei unseren Live-Auftritten geworden ist. In vielerlei Hinsicht ein Standard-Punkrocksong, aber ich denke, die Struktur (die Anordnung der verschiedenen Parts) ist ein bisschen ungewöhnlich.

05. Martyricon

Bjarte: Wir haben uns kaputt gelacht, als wir uns den Titel ausgedacht haben. Wir haben oft darüber gesprochen, das das Chorus-Riff klingt, wie ein Satyricon Riff - der Titel passt also perfekt. Definitiv der Song, der am angepisstesten auf dem Album klingt. Anders Mathiesen von meinem Nebenprojekt OF GRACE AND HATRED hat einige Gast-Vocals, die absolut unglaublich klingen, beigesteuert.

06. Fallen Angels

Bjarte: Langsamer als die meisten anderen Tracks auf dem Album. Tommy Akerhold, unser Produzent, hatte die Idee mit den Handclaps im Mittelpart des Songs und das hat den gesamten Song interssanter gemacht. Einer der experimentelleren Songs auf dem Album.

07. 5th Man On A Dead Man's Grave

Bjarte: Den Song haben wir fünf oder sechs Monate vor den anderen Songs aufgenommen. Dieser Song ist vor drei Jahren geschrieben worden. Ein schneller Song mit dem energiegeladensten Chorus, den wir bis jetzt geschrieben haben. Die Gitarren klingen hier viel cleaner, als bei den anderen Songs - eine gute Wahl für diesen Song.

08. Let The Waves Come

Bjarte: Ein völlig durchgeknallter Track. Ich glaube, da haben wir gerade alle gleichzeitig "Jane Doe" von CONVERGE abgefeiert.

09. Enemy Cave 

Bjarte: Dieser Song hat die härtesten Gitarrenriffs auf dem Album. In einigen Momenten haben wir Tricks von norwegischen Black Metal Bands mit eingebaut, was uns immer extrem viel Spaß macht. Anders Mathiesen von OF GRACE AND HATRED hat hier wieder einige Vocals beigesteuert. Einer der stärksten Songs auf dem Album.

10. Rodeo III

Bjarte: Esteban's Favorit auf dem Album. Er kommt aus Chile und einige Drumparts bei diesem Song sind von Latino-Folk Music inspiriert. Ein kurzer Fun-Track!

11. The Last Martyrs

Bjarte: Der letzte Song auf dem Album. Gleichzeitig auch der letzte Song, den wir geschrieben haben, bevor wir ins Studio gegangen sind. Im Studio haben wir noch einige Parts an diesem Song geändert. Das hätte dazu führen können, dass der Song eine Katastrophe wird, aber glücklicherweise hat er dadurch erst sein volles Potential entfaltet. Glück für uns. Ich denke, es ist ein verrückter Song, weil die Strophen wirklich progressiv sind, aber der Refrain wie New York Hardcore klingt. Ich denke, dieser Song ist wirklich wichtig für das Album, denn er zeigt uns als Musiker von einer Seite, die kein anderer Song auf diesem Album offenbart.

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