In-Sane - Trust These Hands ... Are Worthless
In-Sane
Der ehemalige Ostblock macht sich in Sachen harter Musik so langsam einen Namen. Ob Bands aus Kroatien, Mazedonien oder Slovenien, die Qualität der Musik kann locker mit der aus den Wiegenländern des Punkrocks oder Heavy Metals mithalten. Das gilt auch für IN-SANE aus Slovenien, die sich dem schnellen mitreißenden Punkrock verschrieben habe.
Was eher wie eine Post-Hardcore Scheibe beginnt, viel Atmosphäre und Düsternis wird verbreitet, geht über in emotionalen und mitreißenden Punkrock der frühen Kalifornien-Schule mit Bands wie NOFX, NO USE FOR A NAME oder LAGWAGON. IN-SANE halten sich sehr eng an diese Schablone, weisen trotzdem aber Ecken und Kanten auf. Wie gesagt, es sind die frühen Jahren der vorgenannten Bands, als diese noch ihren heutigen Sound entwickelten und noch drauf los gerotzt haben. Der Sound IN-SANEs ist geprägt von einer sägenden Gitarre, schnellen Rhythmen und rockig-melodischen, aber trotzdem aggressiven Gesang. Textlich ist das Trio eher auf einer Wellenlänge mit PROPOGHANDI, denn IN-SANE haben offene Augen für die Welt und den Zustand, in welchem diese sich befindet. Sie sind nicht unbedingt politisch, aber engagiert und stellen wichtige Fragen.
Nach zwölf Songs in 33 Minuten bleibt ein durchaus positiver Eindruck der zweiten selbstproduzierten CD von IN-SANE hängen, der von einem etwas plakativen aber insgesamt gelungenem comic-atigen Artwork abgerundet wird. Ein echter Hit fehlt, um "Trust These Hands" zu einem richtig guten Album zu machen. IN-SANE haben ihr Herz am richtigen Fleck. Davon braucht es mehr Bands.













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